DER UNBEUGSAME

  • DER UNBEUGSAME

    Da aktuell immer weniger neue Filme erscheinen, aufgrund der Kontaktbeschränkungen der weltweiten Corona-Pandemie, lohnt es sich für mich immer mehr, einen Blick in Richtung alter Klassiker zu werfen. Teilweise sind diese Filme an mir vorbeigegangen. So auch "Der Unbeugsame".


    Film: 8/10 Punkte

    16 Jahre nach einem Anschlag auf Roy Hobbs, einem damals überaus talentierten und aufstrebenden Baseballstar, wird dieser von einem erfolglosen Baseball-Team engagiert, den New York Knights. Mit seinem riesigen Talent bringt er das Team auf die Gewinnerspur. Dabei ahnt Hobbs nicht, dass er damit gegen die Interessen des Besitzers agiert.


    Regisseur Barry Levinson schuf 1984 ein überaus dichtes und weitgehend spannendes Baseball-Drama, das die Geschichte von Roy Hobbs von Kindheit an erzählt. Angesiedelt ist der Plot in den 1930er-Jahren. Robert Redford als Baseballstar, Kim Basinger als Starvernichterin sowie Glenn Close, Robert Duvall und Michael Madsen, den viele eher aus den Tarantino-Filmen kennen, hauchen dem Film viel Leben ein. Ein paar Längen in der Mitte des Streifen schmälern den insgesamt guten Eindruck überhaupt nicht.


    Der Film wurde mit vier Oscars nominiert und gewann letztendlich keinen der begehrten Goldjungen.



    Full-HD-Bild: 7/10 Punkte

    Der filmisch anmutende 1,85:1-Transfer kommt mit guter Schärfe daher. Beständiges Rauschen ob des Filmkorns verhindern eine bessere Bewertung. Dunkle Szenen sind sehr gut durchgezeichnet.


    Ton: 7/10 Punkte

    Der 5.1-Mix ist insgesamt relativ frontlastig. Umgebungsgeräusche (Eisenbahn, Gewitter, Stadionatmosphäre, Regen) werden direktional auf den Surround-Kanälen platziert. Faszinierend finde ich, dass viele Effekte zwischen Front links und Surround links stattfinden. Die Stimmen sind jederzeit gut zu verstehen.


    Fazit:

    "Der Unbeugsame" ist ein überaus dichtes und weitgehend spannendes Baseball-Drama aus dem Jahr 1984, das von der fantastischen Performance seiner Darsteller getragen wird.

  • Faszinierend finde ich, dass viele Effekte zwischen Front links und Surround links stattfinden.

    Für mich ist so was eher verwirrend. Da habe ich gleich das Gefühl es stimme etwas mit der Anlage nicht. (Linkslastig) Und prompt stellt sich das Bedürfnis ein an Selbiger herumzuschrauben.

    Ich frage mich oft bei Filmsound/Mischung ob es überhaupt irgendwelche, und seien es ungeschriebene, "Gesetze" gibt. Im Gegensatz zu reiner Musik. Da tanzen doch die wenigsten Mischer weit aus der Reihe.


    Bei Film als Beispiel die Lautstärke der Surrounds. Mal ist Regen in FilmX nicht wirklich einhüllend. Ok, Lautstärke von HL und HR angepasst. Stimmt dann.

    Dann werfe ich FilmY ein und es passt nicht mehr (optimal). Selbiges bei mächtigen Off-Stimmen....wenn dann noch eine Konzertaufzeichnung dazu kommt mag ich schon wieder schrauben. Gefühlt bei jedem 3ten Film hab ich das Gefühl das da mehr drin ist wenn ich anpasse...


    Ging dir das nicht nach einer Zeit auf den Keks das es so linkslastig war?

  • Da habe ich gleich das Gefühl es stimme etwas mit der Anlage nicht. (Linkslastig) Und prompt stellt sich das Bedürfnis ein an Selbiger herumzuschrauben.

    In diesem Fall finde ich es überaus passend, weil genau von dort der Zug in den Bahnhof einfährt. Das ist räumlich perfekt platziert worden vom Tonmeister.



    Ging dir das nicht nach einer Zeit auf den Keks das es so linkslastig war?

    Das war ja nicht die ganze Zeit so, sondern dient im Review als ein Beispiel für die Tonbewertung. Vielmehr fand ich, dass zahlreiche Ton-Events perfekt im Raum platziert. Sogar Donner und Blitzeinschlag kamen glaubwürdig, auch wenn es hier ein wenig mehr Bass hätte sein dürfen.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!