Harmony Hub Api von Lightmanager Air ansteuern

  • Hallo Zusammen,


    ich möchte vom Harmony Hub einen Befehl senden und das ganze vom Lightmanager Air aus angesteuert.

    Ich verwende dafür seit ein paar Monaten ha-bridge, aber die hängt sich gerne mal weg.


    Was gibt es sonst für Möglichkeiten?

    Ist der Hub via http-requests erreichbar oder ist die Ansteuerung so kompliziert, dass man das lieber einer Software überlässt?

  • Hallo Andy,


    danke für den Tipp, die Möglichkeit, und das es ohne Alexa-Hardware funktioniert, war neu für mich. Ich habe den Ansatz aber derzeit noch nicht weiter verfolgt.


    Ich möchte mit einem Lichtschalter das Licht einschalten.

    Mit einem Trust-Funkschalter zum Lightmanager Air, der sendet einen http-request an die ha-bridge, diese sendet an Harmony Hub, Harmony Hub sendet IR an die Marmitek IR-Weiterleitung bis der Befehl schlussendlich an der Futronix P400 Lichtsteuerung (verdeckt verbaut) ankommt. Funktioniert gut, aber nicht immer.


    Ich habe mittlerweile die WLAN-Verbindung zum Harmony Hub in Verdacht. Obwohl der Hub und der WLAN-AP, beide im Keller, nur wenige Meter auseinanderstehen, loggt sich die Harmony manchmal in den WLAN-AP im Erdgeschoss ein. Diese Verbindungswechsel führen vielleicht zu den sporadischen Problemen.

  • Harmony Hub sendet IR an die Marmitek IR-Weiterleitung bis der Befehl schlussendlich an der Futronix P400 Lichtsteuerung (verdeckt verbaut) ankommt.

    Könntest du den IR Befehl nicht direkt vom LM Air an die IR-Weiterleitung schicken? Oder befinden die sich nicht im selben Raum?


    Gruß Jan

  • Ich habe mittlerweile die WLAN-Verbindung zum Harmony Hub in Verdacht. Obwohl der Hub und der WLAN-AP, beide im Keller, nur wenige Meter auseinanderstehen, loggt sich die Harmony manchmal in den WLAN-AP im Erdgeschoss ein. Diese Verbindungswechsel führen vielleicht zu den sporadischen Problemen.

    Hast du ein Mesh-WLAN? Dann dürfte das eigentlich nicht passieren. Falls nein wäre das eine Möglichkeit nachzurüsten, optimaler Weise mit eigenen Access Points.


    Gruß Jan

  • Das was du vorhast sollte auch mit der Alexa Klingel im LM funktionieren. Die Klingelfunktion wird in der Alexa App als Gerät erkannt. Die kannst du dann wieder als Auslöser für eine Routine verwenden. Dann musst du nur schauen ob der Befehl des HUB in der Alexa App auftaucht

  • Ich verwende dafür seit ein paar Monaten ha-bridge, aber die hängt sich gerne mal weg.

    Ich habe mittlerweile die WLAN-Verbindung zum Harmony Hub in Verdacht.

    Ich verwende auch die HA Bridge für diverse Auomatisierungsaufgaben in Kombination mit einem Harmony HUB.

    Läuft bei mir sehr zuverlässig, insofern könnte an Deiner Theorie mit dem WLAN was dran sein.


    Als Alternative für die Harmony Ansteuerung kann ich ioBroker empfehlen. Dafür gibt es einen recht guten Harmony (Software) Adapter.

  • Cloud-Lösungen, und hiermit auch Alexa, möchte ich eigentlich vermeiden. Ich bin schon sauer, dass meine Netatmo-Wetterstation und Bosch-Kameras nur über Cloud funktionieren. Und die Harmony selbst, hat ja leider auch so einen Cloudkonfigmist. :opi:

  • Cloud-Lösungen, und hiermit auch Alexa, möchte ich eigentlich vermeiden

    Kann ich gut verstehen, besonders wenn es darum geht, ein Licht einzuschalten, wenn man auf einen Schalter drückt.


    Wie gesagt, mit ioBroker habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Adapter nutzt im Gegensatz zu HA-Bridge die aktuell offizielle lokale API über websockets.

    HA-Bridge nutzt soweit ich weiß noch die XMPP API, die seit ca. zwei Jahren aktiv in der Logitech Konfiguration freigeschaltet werden muss.

  • Hast du ein Mesh-WLAN? Dann dürfte das eigentlich nicht passieren. Falls nein wäre das eine Möglichkeit nachzurüsten, optimaler Weise mit eigenen Access Points.

    Ich habe 2 ASUS WLAN-Router, einen im Erdgeschoss(RT-N12D1, Kanal 9), einen im Keller (RT-N12E_B1, Kanal 1), beide mit der gleichen SSID für WLAN-Roaming. Funktioniert eigentlich ganz gut, ich kann mit dem Handy während eines Skype-Gespräches vom Keller ins EG gehen, ohne dass das Gespräch abbricht. Bei Mesh-WLAN funktioniert der Handshake besser was ich so rausgelesen habe, da die Access-Points das Roaming steuern, beim herkömmlichen WLAN-Roaming hingegen der Client. Gibt es sonst Unterschiede?


    Das Problem dürfte der Pegel im Keller sein. Der WLAN-Router liegt flach auf dem Sat-Receiver, neben einem Raspberry, unter dem Denon, neben Netzteilen, ist vielleicht nicht der beste Ort dafür. Ich muss mir wohl einen anderen Sendeplatz für mehr Pegel am Hub suchen. Derzeit habe ich unterschiedliche SSIDs vergeben, jetzt roamt der Harmony Hub nicht mehr. Ich bilde mir ein, jetzt läuft meine Lichtschaltlösung stabiler.


    Was für eine WLAN-Lösung würdest du empfehlen? Was ist von OpenWrt zu halten? Bastelei oder sinnvoll?

  • ich kann mit dem Handy während eines Skype-Gespräches vom Keller ins EG gehen, ohne dass das Gespräch abbricht

    Das ist schon Mal nicht schlecht, dann ist der Überlappungsbereich immerhin groß genug, hat allerdings natürlich keinen Vorteil bei deinem Problem.


    Bei Mesh-WLAN funktioniert der Handshake besser was ich so rausgelesen habe, da die Access-Points das Roaming steuern, beim herkömmlichen WLAN-Roaming hingegen der Client. Gibt es sonst Unterschiede?

    Grob gesagt nein, natürlich gibt es viele Unterschiede die sich daraus ergeben, dass die Access Points das Roaming steuern, aber im Grunde ist das der Vorteil.

    Das Roaming ist viel zuverlässiger, da der AccessPoint viel besser bestimmen kann, zu welchem AccessPoint die Verbindung am besten ist, ob 5Ghz oder 2,4Ghz gerade schneller ist etc.,

    Clientseitiges Roaming setzt sich meist nur in Bewegung, wenn die Verbindung anfängt abzureißen, manchmal ist es dann auch schon zu spät und der Handshake dauert zu lange -> Verbindungsunterbrechung


    Was für eine WLAN-Lösung würdest du empfehlen?

    Ich nutze zu Hause seit über 2 Jahren die Access Points von Ubiquiti, diese sind im Vergleich zu z.B. einer FritzBox eine ganz neue Liga, die Empfangsreichweite und Qualität ist so weit gestiegen, dass ich nicht mal merke wenn ich nur einen Balken Signal am Smartphone habe, da war vorher bei der FritzBox schon quasi Schluss.

    Natürlich könnte man auch z.B. Cisco verbauen, das ist nochmal eine andere Liga, aber über 400€ für einen Access Point ist mir dann doch zu viel.


    Für Privat reichen mir die "UAP-AC-LITE", es gibt noch die Pro, die haben dann mehr Antennen und können somit mehr Geräte gleichzeitig mit höherer Geschwindigkeit versorgen.

    Von den Lite habe ich 3 Stück, einen im Keller im Kino, einem an der Wand auf der Treppe zwischen EG und OG und einen im 2. OG im Dachboden. Alle 3 direkt per Kabel verbunden, mit Repeatern habe ich bisher keine Erfahrungen.


    Die Lite habe ich auch schon bei einigen (ca. 10) Kunden von mir eingesetzt, von großen Privathäusern über Arzt-Praxen bis zu Lagerhallen, ausschließlich jeder ist total begeistert davon und ich höre bisher nur gutes.


    Man sollte allerdings wissen, dass die Einrichtung nicht plug&play und zumindest ein wenig Konfiguration notwendig ist. Das geht auch mit dem Smartphone, das habe ich allerdings noch nie gemacht, es wird eine Controller Software auf dem PC installiert, der Controller muss aber nicht dauerhaft laufen.

    Dafür gibt es auch gute Tutorials auf YouTube z.B. von iDomix (https://www.youtube.com/results?search_query=ubiquiti+idomix)



    Was ist von OpenWrt zu halten? Bastelei oder sinnvoll?

    Habe ich nie ausprobiert.



    Gruß Jan

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