LUMIÈRE - Heimkino von George Lucas mit THX-Kinolautsprechern und Vintage-Look

  • Aus Interesse und weil du ja schon viel gehört hast bzw. du ja ein DBA in Auge hattest.

    Wenn du schon welche gehört hast in HKs, waren die vom TT überhaupt so wie du ihn dir wünschst?

    Wie eingangs bereits geschrieben und Auslöser meines "Spleens":

    Ich war bei Ralf Lulay und habe das Referenzkino von Screen Professionell erleben können.

    Mit 5.1.4 M&O-Lautsprechern und DBA mit 8 x 18-Zollern.

    Das hat im Zusammenspiel alles in den Schatten gestellt, das ich bislang gehört habe.

  • Und einfach die Elbphilharmonie kaufen und entsprechend umbauen lassen?:rofl:

    Das gäbe doch mal ein echtes 'Vorzeigekino'..


    - nee, ich verstehe dich vermutlich ziemlich gut..

    Manchmal ergibt es durchaus Sinn, die 'normative Kraft es Faktischen ;-) ' zu akzeptieren.

    Ich habe gerade diese Woche ein paar tausend cm² SW-Fläche verkauft, das Amping dazu auch.


    Wenn man off limit bauen und stellen kann, ist Gigantismus schon was tolles- ohne diese Optionen macht es allerdings imo nur unzufrieden.

  • Wie eingangs bereits geschrieben und Auslöser meines "Spleens":

    Ich war bei Ralf Lulay und habe das Referenzkino von Screen Professionell erleben können.

    Mit 5.1.4 M&O-Lautsprechern und DBA mit 8 x 18-Zollern.

    Das hat im Zusammenspiel alles in den Schatten gestellt, das ich bislang gehört habe.

    Ich wollte eher wissen ob bzw. welche anderen DBAs du gehört hast und ob es dort ähnlich war.


    Also ob es am DBA allgemein gelegen hat oder doch die spezielle Anlage.


    mfg

  • Also ob es am DBA allgemein gelegen hat oder doch die spezielle Anlage.

    Ist Sound nicht immer ein Zusammenspiel von mehreren Komponenten - also DBA, Lautsprecher, Raumakustik und Einstellungen? - Siehe unsere Kickbassdiskussion.

    Das Gesamterlebnis, speziell durch den Bass, war für mich bei Screen Professionell bislang am Beeindruckendsten.



    Vielleicht nur eine Randnotiz: In dedizierten Heimkinos mit 18 und 21 Zoll Subwoofern fand ich den Bass bislang deutlich spektakulärer (druckvoller, spürbarer), als in Kinos mit kleineren Bass-Chassis. Egal ob DBA oder nicht.

    Das Kino von Ralf Lulay hat als erstes Heimkino den Wunsch in mir geweckt, zu Hause am Bass etwas zu verbessern.


    Am Ende vielleicht auch alles nur Geschmacksache.

  • Ich dachte nur ob es bisher sowas wie einen gemeinsamen Nenner gab, also z.B. DBA, so wie es aussieht ist es bei dir aber wohl 18"-21".

    Sofern man die Anlage nicht zum Beurteilen des Inhalts hat, sondern aus Spaß daran ist das ja zumindest eine Tendenz wo man weiß, dass es in die Richtung gehen soll - auch für eine etwaige zukünftige Anlage, wo dann vielleicht die Limits wo anders liegen oder gar wegfallen.


    mfg

  • Ich dachte nur ob es bisher sowas wie einen gemeinsamen Nenner gab, also z.B. DBA


    Wer auf einen Platz hin sein Kino klanglich abstimmt, wird IMO mit einem Single-Subwoofer gut klarkommen können, wenn das Kino ansonsten akustisch optimiert ist. Je schlechter die Raumakustik, desto mehr Dröhnen und sonstige Störgeräusche tun sich auf.

    Ein DBA hat zweifelsfrei riesige Vorteile, wenn eine gleichmäßige Wellenfront im ganzen Raum angestrebt wird. Darin sind sich wohl alle einig.

    Gleichwohl "vernichtet" ein DBA aber auch viel "Energie" im Raum.

    Darüber hinaus beobachte ich, dass viele ein DBA bauen, aber einige weder die Räumlichkeiten dafür haben, noch den Aufbau/Installation konsequent (richtig) umsetzen.


    Betrachte ich ein gutes DBA, wie ich es bei Aries erleben konnte, das in ein funktionierendes und konsequent optimiertes Raumkonzept eingebunden ist, macht der Sound riesengroßen Spaß. Die "unspektakuläre" klangliche Abstimmung ist dem Besitzer geschuldet, dem das einfach so gefällt. Alles hört sich dort nämlich richtig an für mich.


    Bei Kippschalter klingt es hingegen etwas Spektakulärer, druckvoller. Aber das dort verbaute JBL Kino-Soundsystem kommt an die Musikqualität von Aries Installation nicht ganz heran. Dafür gibt es bei Kippschalter zusätzlich B&W-Speaker für Musik.


    Das sind nur zwei Beispiele, in dem mir klangliche Unterschiede auf extrem hohem Niveau aufgefallen sind. Viele Nutzer werden so etwas bei sich zu Hause niemals integrieren (können), weil die erforderlichen Räumlichkeiten und wahrscheinlich auch die Bereitschaft nicht vorhanden ist, dafür so viel Geld und/oder zeitlichen Aufwand aufzubringen.


    Während meiner Heimkinobesuche ist mir irgendwann aufgefallen, dass die Kinos mit großen Chassis mir klanglich mehr zusagen als Heimkinos mit kleineren Bass-Chassis. Unabhängig davon ob DBA, SBA, Multi/Single-Subwoofer.

    Das gleiche hat übrigens auch Gültigkeit für Lautsprecher. Hier finde ich Speaker mit 15-Zoll-TT sehr viel "wirkungsvoller" als kleine Satelliten mit 8- bis 12-Zoll-TT.


    Vieles davon ist natürlich Geschmacksache - und das ist das schöne am Hobby Heimkino. Egal wo ich bislang gewesen bin, es hat mir überall ganz großen Spaß gemacht, Filme und Musik zu erleben.

  • So heftig wie bei GL kommt Ready Player One bei mir nicht rüber, auch nicht nachdem ich seit einigen Wochen den Pegel im unteren Bereich noch etwas erhöht habe.

    Liegt das nun an den 18'' Chassis oder an schwingenden Flächen (Dielenboden, Leichtbauwand) bei GL?

    Ich vermute letzteres, denn ich habe einige andere Kinoräume mit 18'' Chassis besucht, die nicht so spektakulär "rummsten" wie bei GL.

    Ich gehe davon aus, dass es eine Kombination aus mehreren Faktoren ist.

    - Raumbeschaffenheit

    - Raumakustik
    - Material des Subwoofers (Qualität)

    - Aufstellung

    - Einmessung

    - Zuspieler/Verstärker (also die gesamte Elektronik davor)

  • das meiste lässt sich ja durch Messen prüfen.

    Klar. Warum auch immer, GL ist beim Bild ein Messfreak, hat er noch nie irgendeine Akustik-Messung gepostet.


    Dass es wahrscheinlich Moden sind, ist Wert frei gemeint. Bei manchen Effekten sind Raummoden ja gar nicht schlecht. Grollende Basseffekte wirken damit imposanter. Bei simulierten Erdbeben, KingKong Schrei, etc. paßt das schon ganz gut.

    Durchs Ausschwingen ist mehr Energie im Raum, vibriert es länger nach.


    Nicht umsonst ist ein lineares SBA/DBA für Viele eher langweilig ;) und wir müssen mit Spaßkurven etwas nachhelfen.

  • Dass es wahrscheinlich Moden sind, ist Wert frei gemeint. Bei manchen Effekten sind Raummoden ja gar nicht schlecht.

    Das sehe ich auch so wie du, Manfred. In der Referenzsitz-Reihe gibt es eine heftige Raummode, die auf Unterschenkel-Höhe rund 15 Dezibel mehr beträgt im Mittel, als die Pegel auf Ohrhöhe. Das kann die "flatternden" Hosenbeine erklären.
    Aber selbst wenn der Subwoofer ausgeschaltet ist, gibt es "Kickbass"-Effekte aus Front und Rear-Kanälen. Sogar aus den Backsurrounds, die auf Rücken und Haaren spürbar sind! Das kann ich jederzeit reproduzieren, in dem ich die Endstufen für die nicht "benötigten" Kanäle einfach mal ausschalte.

  • Zumindest das wichtigste wie Raumakustik und ob der Dielenboden mitschwingt.
    Einfach mal einen Sweep bei 100db, die Ampltude und den Wasserfall hier zeigen.

    Jochen, Du kannst anhand einer Wasserfallmessung, Sweep und Amplitude beurteilen, ob die Moden ihre Ursache im Dielenboden aus Pinie haben, der doppelbeplankten Rigips-Wände mit Doppel-Schiebetür (je 1,05 x 2,55 m) mit eingelassenen Glasscheiben, der gemauerten Rückwand mit Fensterfront (2 x 2x1 Meter), der akustisch behandelten "Stroh"-Decke oder den gemauerten zwei Wänden (rechte Seite, Front)?



    Noch einmal, ich kenne meine Räumlichkeiten, die Messschriebe und die Ursachen der Raummoden. Ich weiß auch, wo diese sich im Raum befinden. Das lässt sich ja relativ leicht diagnostizieren.

    Meine Frage war: Ob sie ein DBA in meinen Räumlichkeiten "lohnt", in dem es die von mir gewünschte "Klangverbesserung" im Tiefbass erzeugt.


    Mittlerweile ist geklärt, dass ich gar kein DBA sinnvoll installieren kann, weil das die Räumlichkeiten schlicht und ergreifend nicht hergeben.

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