Home - Office Setup

  • Hallo zusammen


    Da sich die Arbeitsbedingungen aufgrund von Covid auch bei mir geändert haben (mehr von zu Hause) werde ich mir ein Büro einrichten müssen. Was haben die Profis hier im Forum für Tipps, was man beachten sollte?


    Gruss


    Holger

  • Mal alles übersichtlich zusammengetragen:


    - gemütlicher Bürostuhl mit eingebauter Lordosestütze

    - höhenverstellbarer Schreibtisch

    - mehrere Augenfreundlche Bildschirme

    - Klimaanlage

    - Webcam

    - separater Raum der auch groß genug ist für alles

    - ergonomische Maus u. Tastatur

    - Lautsprecher und Mikrofon

    - passende Software (z.B Office)

    - externe Festplatte (um die Arbeit zu sichern)


    Gruß Alex

  • Bürostuhl, Bürostuhl, Bürostuhl.


    Alles andere ist da schon fast egal, solange das Ding unterm Hintern was taugt lässt es sich deutlich angenehmer arbeiten.

    Ich selbst nutze einen von Maxnomic und bin mit dem ansich auch zufrieden, beim nächsten würde ich aber auf eine eingebaute Lordosestütze achten. Das Kissen, das meiner als solche verwendet, verrutscht ständig und passt nie so 100%ig.

    Ansonsten habe ich bei meinem letzten Arbeitgeber den höhenverstellbaren Schreibtisch schätzen gelernt, in der nächsten Wohnung werde ich definitiv auch so ein Teil nutzen.


    Was die Technik angeht:

    Guter Bildschirm (bzw. mehrere) ist Pflicht und dieser sollte auch ordentlich einstellbar sein. Ich nutze dafür entsprechende Arme, mit denen man den Bildschirm perfekt einstellen kann und der Tisch schaut damit auch aufgeräumter aus. Dazu dann eine gute Tastatur und Maus. Bei der Tastatur ist es Geschmackssache, ob man eine normale oder mechanische nutzt, seit ich eine mit Cherry Brown Tasten habe, will ich aber nicht mehr zurück :dancewithmezu Hause stört man ja auch niemanden mit dem Klackern :mad:

    Zu guter letzt ist für mich guter Sound am Arbeitsplatz Pflicht, deswegen steht neben mir mein AKG K812, wobei ich jetzt im Sommer unterm Dach lieber die InEars nutze, da schwitzt man nicht so:rofl: wenn es der Platz wieder zulässt werde ich auch meine Studiomonitore wieder aufbauen, dann schwitzt man gar nicht mehr.

  • die Frau und Kinder außer Haus,

    Nicht zwingend. Habe jetzt auch drei Monate Homeoffice hinter mir und einen großen Teil gleichzeitig mit meiner Frau im gemeinsamen Büro. Kein Problem und außerdem muss Mittag was auch auf dem Tisch stehen. :dry:

    So wie es aktuell ist, schätze ich auch die Klimaanlage, die wir im Betrieb leider nicht in den Büros haben.

  • Hallo zusammen


    Danke soweit. Meine Erfahrung der letzten drei Monate hat einfach gezeigt, dass ich für bestimmte Themen Ruhe und einen separaten Raum brauche (selbe Argumentation wie im Büro komischerwiese). Ich werde jetzt nach und nach einen grossen Raum unter meiner Garage umbauen (lassen). Hatte auch eine Zeit mit meiner Frau zusammen und bei den Video- bzw. Audiokonferenzen ist das halt nicht lustig, wenn einer nicht sicht- und hörbar sein darf wohingegen der andere den ganzen Raum beschallt...


    Stuhl defintiv sehr sehr wichtig. Ich habe jetzt bei einem SIHOO Bürostuhl zugeschlagen:


    https://www.amazon.de/Ergonomi…reundlicher/dp/B07GN4H96T


    Was nutzt ihr so?

  • Bezüglich Monitor habe ich die Idee, dass ich diesen über USB-C oder Thunderbolt, sowohl mit meinem Büro Elitebook und Heimrechnern Macbook Pro und Surface Pro nutzen kann.


    Ultrawide wäre schon eine geile Sache. Speielen tue ich mittlerweile kaum noch nur ein wenig Konsole, daher sind Reaktionszeiten an sich kein Thema. Das Bild sollte aber klasse sein.

  • Die letzten Monate habe ich mir den Arbeitsbereich mit meinem "Mädchen" geteilt.

    Da wir beide eher zum konzentrierten Arbeiten neigen, klappte die Zusammenarbeit sehr gut.

    Für längere Telefonate hat (je nach Wichtigkeit) einer den Raum verlassen, damit der andere nicht gestört wird. Das klappt bis heute vorzüglich.


    Wichtige Bildbearbeitung mache ich auf einem BenQ SW321C, ebenso Videoschnitt. Eher "unwichtige" Texte und E-Mails verfasse ich gerne auf einem Notebook. Damit kann ich auf der Ledercouch sitzen oder auch mal in ein Café um die Ecke gehen.

    Für relevante Texte sitze ich hingegen gerne an einem Tisch.


    Webinare, Online-Workshops und Webkonferenzen habe ich hier auch durchgeführt und mit dafür eine bessere Webcam zugelegt. Das Ding im Lenovo-Notebook ist der letzte Mist, wenn man auch nur ein wenig Anspruch hat.


    Insgesamt habe ich es nie bereut, Office und Homeoffice zusammenzulegen. Auf diese Weise kann ich auch außerhalb von typischen Regelarbeitszeiten etwas tun, oder auch den Tag mal mit Freizeitgestaltung genießen.

  • Das mit der Ledercouch habe ich auch schon gedacht, da ich auch der Hauptnutzer erstmal sein werde.


    Ich muss halt jetzt nach und nach den Keller leer räumen und wenn Platz da ist mit Equipment bestücken und Infrastruktur ausbauen. EInen Vorteil sehe ich jetzt schon: die Weinkühlschränke sind in direkter Reichweite :)

  • Ich hatte mich vor Jahren vom typischen Schreibtisch verabschiedet, um einen Lounge-Look zu schaffen. Da haben mich die Büros von Facebook wirklich inspiriert.

    Aber für einige Projekte/Tätigkeiten finde ich die Tischarbeit doch angenehmer. Ganz ohne geht es für mich dann doch nicht. Auch ein Monitor muss für mich sein.


    Aber meine Regelarbeitszeit ist auch nicht von 9 - 18 Uhr …!

  • Was haben die Profis hier im Forum für Tipps, was man beachten sollte?

    1. einen Platz/Raum, wo man Ruhe hat.
    2. Ergonomie: Maus, Tastatur, Bildschirm, Sessel, Monitore sind hier zu nennen.
    3. Genügend Platz, dass man die Unterlagen geordnet auf und ablegen kann.

    Auf diese Weise kann ich auch außerhalb von typischen Regelarbeitszeiten etwas tun, oder auch den Tag mal mit Freizeitgestaltung genießen.

    Ersteres ist kann auch zum Nachteil werden. Ich bin auch dazu anfällig und schau blödsinnigerweise auch am WE und Abends/Nachts sowieso in die Firmenmails, arbeite Liegengebliebenes aus.

    Letzteres ist natürlich fein. Wenn das Wetter paßt, halte ich mir den Nachmittag meist frei oder geh auch mal unter der Woche Mopedfahren.

  • Ich bin auch dazu anfällig und schau blödsinnigerweise auch am WE und Abends/Nachts sowieso in die Firmenmails, arbeite Liegengebliebenes aus.

    Ich kenne viele, denen das genauso geht.

    Ein befreundeter Druckereibesitzer, der über der Druckerei im selben Gebäude lebte, ging abends immer mal in den Betrieb, um ganz kurz nach dem Rechten zu sehen - und kam dann erst Stunden später zurück. Seine Wohnung über dem Betrieb hat er dann verlassen und ist mit Frau und Kind woanders hin gezogen. Er brauchte diese räumliche Trennung.


    Allerdings habe ich keine Probleme, wenn ich Sonntags mal eine Stunde arbeite, ohne zeitaufwändigen Fahrtweg. Allerdings habe ich auch keine Angestellten, die mich dann vereinnahmen.

    Allerdings muss man mit dieser "Freiheit" auch klarkommen - denn auch umgekehrt ist die Verlockung groß: Dinge erstmal liegen zu lassen, weil private Dinge zu erst erledigt werden.



    Vielen fehlt auch der Floor-Talk an der Kaffeemaschine, seit sie ausschließlich zu Hause arbeiten. Dieser ist inspirierend und trägt oftmals zur Lösungsfindung bei. Diese soziale Komponente darf man nicht übersehen.

    Freunde und Familie rufen mich gerne tagsüber an, wenn sie auf Dienstreise, im Außendienst sind oder gerade Zeit haben. Das ist mein Floor-Talk.

  • Ich habe zu Beginn der Coronazeit einen Lenovo P32u gekauft. Bin mit dem auch super zufrieden, kann allerdings nicht verifizieren, ob er die Werte, die Lenovo angibt, auch tatsächlich erreicht, da mir dafür das Messequipment fehlt. Passend dazu dann noch eine Thunderbolt Dockingstation von Lenovo und das Ganze hängt am Thinkpad.

    Ich war anfangs auch sehr skeptisch, ob ich das mit dem Homeoffice kann, habe mittlerweile aber festgestellt, dass das super geht. Allerdings hat sich in meinem Tagesablauf nicht wirklich was geändert (als Angestellter geht das auch nicht so wirklich), einzig der Weg zur Arbeit fällt weg, wodurch ich eben eine halbe Stunde eher einstempel.

  • Das ist auch ein interessantes Thema: die Trennung von zwischen Arbeit und Wohnung. Das ist auch eines der Ziele, die ich habe, bin nämlich auch "anfällig" und mein Handy aus der Arbeit lädt immer in der Küche auf. Das möchte ich dann auch trennen. Das Ding kann dann im Büro aufladen - "alleine"! Und ich muss mich natürlich selber disziplinieren, das ist bestimmt die schwierigere Au:angry:fgabe .

  • Ich hatte mir Kopfhörer gekauft nach langem testen. Ich habe dann nach einiger Zeit festgestellt, dass anscheinend ein Ohr von mir grösser als das andere ist (minimal und ist mir nie negativ aufgefallen). Ich hatte keine Bakterien, aber abends tierische Schmerzen am Aussenohr, weil es anscheinend "geknickt" wurde :laugh:. Daher mit Augenmass Kopfhörer einsetzen.

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