Lautsprecher(-Konzept) für 10m² Mini-Kino

  • Hallo Allerseits,


    erstmal möchte ich mich kurz Vorstellen und Danke sagen. Mein Name ist Danny, ich bin ein Heimkino-Freund aus dem schönen Burgenland in Österreich und ich lese schon seit einer Weile mit und wollte mich erst einmal bedanken, für die unzähligen Informationen und den Austausch der hier stattfindet. Nun habe ich nach Jahren des mühevollen Sparens und leben mit einem "provisorischen" Wohnzimmerkino endlich mit meiner Lebensgefährtin ein Haus gefunden, wo ich einen extra Raum für ein dediziertes Heimkino habe.

    So weit, so gut, die schlechte Nachricht jedoch ist, dass der Raum nur gute 10m² groß ist, genauer gesagt 3,04 m x 3,38 m und ich damit vor einigen Herausforderungen stehe.


    Da ich weder hier, noch in benachbarten Foren viele Referenzkinos in ähnlicher Größe entdeckt habe bin ich mir unschlüssig, welche Lautsprecher für einen solch kleinen Raum geeignet sind, vor allem in Bezug auf Abstrahlverhalten und potentielle Schalldruck Probleme, welche Art von Hochtöner geeignet sind etc.


    Wenn die Lautsprecher-Frage geklärt ist, werde ich auch einen passenden Bau-Thread eröffnen, aber da ich frühestens im Herbst anfangen kann, ist es noch ein wenig früh dafür.


    Als Grundkonzept halte ich ein 2x4 DBA für passend, da ich natürlich nicht viel Raum für Absorber "verschenken" kann.Dafür gibt es ja hier im Forum schon genug Anhaltspunkte und Inspirationen, Unschlüssig bin ich mir jedoch bei den eigentlichen Lautsprechern.


    Die Anforderungen wären :

    -Flach, die Tiefe sollte 15-16 cm möglichst nicht übersteigen.

    -5.1.4 Atmos Layout

    -Budgetfrage ist auch nicht so einfach zu beantworten, so teuer wie nötig, so günstig wie möglich ist hier die Prämisse.

    Nur für die Lautsprecher (also ohne Subwoofer und Technik mitgerechnet) hatte ich etwa 5000€ veranschlagt, wenn es Sinn ergibt darf es gerne aber auch 6-7000€ sein, wenn Ihr aber sagt, dass man bei der Raumgröße auch mit 3-4k glücklich wird, wäre das natürlich auch willkommen.

    -Es soll vermutlich auf 2 Sitzplätze ausgerichtet werden, wobei ich auch 3 nicht ausschließen möchte.

    -Ich würde generell behaupten, dass ich nicht übermäßig Laut höre (obwohl meine bessere Hälfte, das Gegenteil behauptet) und daher keine gewaltigen Pegel fahren müsste und mir generell die Qualität und Präzision wichtiger wäre.



    Aktuell habe ich in meinem Wohnzimmerkino ein 5.1.2 Set der Klipsch Reference II Serie, mit denen ich auch im Rahmen eines Wohnzimmerkinos recht zufrieden war. Das heißt, meine Ohren sind bis dato an Hornlautsprecher gewöhnt, als Referenz, vielleicht hilft diese Info weiter, ich weiß jedoch nicht wie gut Hörner halt für so ein geringen Hörabstand geeignet wären und schließe nicht aus, dass mir auch andere Arten von Lautsprechern gefallen können, habe überhaupt keine Vergleichsmöglichkeiten ( Habe z.B noch nie Bändchenhochtöner gehört)



    Nach längerem Recherchen würden mich theoretisch schon die allseits beliebten Forenlautsprecher von Beckersounds reizen, in dem Fall wohl 5x die B250 und 4x B200 aber hätte halt die Befürchtung, dass selbst die kleinen überdimensioniert wären für den Raum.

    Mit den passenden Endstufen und DSPs wäre das Budget damit wohl auch ziemlich ausgereizt.


    Bin aber für jeden Vorschlag offen.


    Als Anhang habe ich noch den Raumplan mit einem ersten Aufstellungsentwurf beigefügt wo man sehen kann, das der Hörabstand von der Front zu den Ohren knapp 2 m Betragen würde und von den Sourrounds aus etwa 1-1,1m




    Ach ja, die Tür werde ich vermutlich um 10-15 cm verkleinern lassen , damit man nicht gegen den Lautsprecher hinten Links läuft, ansonsten müsste ich bei Winkel sonst noch mehr Kompromisse eingehen da ich sonst nur 9 cm Platz hätte an der Stelle.


    Ich würde mich über Euren Input und Vorschläge freuen und bedanke mich schon einmal.

  • Grüße zurück aus HB/STMK.

    Kannst Du im Rücken die Wand durchbrechen, für den Beamer?
    Mit normalen Beamern reicht sonst der Abstand nicht, für eine vernünftige Bildgröße.
    Oder ist sowieso ein UST Beamer geplant?

    IMHO:
    Couch zurück zur Wand, nur geringen Abstand. Die seitlichen SR wirklich seitlich anbringen
    L+R raus aus den Ecken. Da sowieso ein DBA geplant ist, somit eine schalltransparente LW, können auch LCR dahinter platziert werden.

    Hörabstände sind das geringere Problem. Bei dem Budget, nicht allzuhoher Pegel gefragt ist, würde ich mir Studiomonitore ansehen. Diese sind auch für Nahfeld ausgelegt.

  • Hallo HKDanny,

    ich sehe in einem so kleinem Raum keine Notwendigkeit für Lautsprecher mit grossen PA Membranen. Bei so kleinen Hörabständen sind Koax-Lautsprecher IMHO die ideale Wahl.

    Meine Empfehlung sind diese:

    KEF Ci160RR-THX

    Davon würde ich 7 in der unteren Ebene und 4 in der oberen Ebene verbauen.

    Gerade bei kleinen Räumen ist 7.1.4 deutlich besser als 5.1.4.

    Also besser 2 Surrounds seitlich und 2 hinter der Couch.

    Da Du Gehäuse selbst anfertigen musst, kanst Du Sie ideal an Deine Gegebenheiten anpassen.

    Am besten wäre es die BackSurrounds in die Rückwand einzubauen.

  • Ich würde mir mal die KEF T301 anschauen/hören.

    Die habe ich für verschiedene Zwecke im Einsatz und bin mehr als ziemlich zufrieden.

    Sowohl Musik in Kombi mit einem SUB als 2.1 als auch Film (hier SR-SL-SBR-SBL) machen richtig Spaß und Druck.

    Um 10 m² tiefenentspannt zum Wackeln zu bringen reichen die allemal und haben den Vorteil, dass sie wirklich FLACH sind und sich sehr diskret an den Wänden verstecken.

    Und falls jemand lustig ist und noch ein paar Kanäle mehr für oben-unten-hinten-links-querundimquadrat braucht, die sowieso nur in 0,12879% aller tonalen Filmfälle was von sich geben, kann man sie (Halter dabei!) auch platt an die Decke hängen.

    Oder auf den Boden legen, wenn muss, oder so...


    https://de.kef.com/products/t301-satellite-speakers

  • Hui,

    noch jemand mit einem Minikino. Meins ist 3,4x3,5 m groß, aber auch noch nicht gebaut :zwinker2:


    Was in Richtung Nahfeld Monitor würde wohl funktionieren. Oder eben Koax.

    DIe Behringer 2031A ist zwar niedrig bepreist, misst sich aber hervorragend. Kann man auch in ein Flachgehäuse verpflanzen und ist nahfeldgeeignet. In diesem sitzt du ja fast bei solchen Abständen.



    OT:


    Ohne ausgelagerte Technik und Beamer würde ich mir das jedoch nicht antun wollen. Die Hitzeentwicklung und der Lärm machen auch mit Belüftungsanlage keinen Spaß.


    Ein 2x4 DBA ist auch nicht unbedingt nötig, theoretisch setzt bei dir ja schon um 60hz die Grenzflächenverstärkung (Druckkammereffekt) ein und die 2 zusätzlichen Subs erhöhen die Grenzfrequenz nur für die vertikalen Moden, was bei üblichen Raumhöhen nicht nötig ist. Pegeltechnisch sollte ein 2x2 DBA daher auch ausreichen. (kommt natürlich auch auf die Treiber und das Gehäuse an...)

  • Mit normalen Beamern reicht sonst der Abstand nicht, für eine vernünftige Bildgröße.

    Stimmt schon, das werden keine 2 m. Allerdings ist der Sitzabstand so wie mom. geplant ja auch nicht mal 2 m.

    Da reicht evtl. schon ein großer Fernseher.


    Couch zurück zur Wand, nur geringen Abstand. Die seitlichen SR wirklich seitlich anbringen


    Gerade bei kleinen Räumen ist 7.1.4 deutlich besser als 5.1.4.

    Also besser 2 Surrounds seitlich und 2 hinter der Couch.

    2 Aussagen die sich diametral entgegenstehen...


    Ich würds theortisch eher so lassen wies eingezeichnet ist.

    Bei backsurrounds wären die mir tendenziell zu nah an den Ohren. Die wird man evtl. zu leicht orten können vermute ich.

    Bei 5.x müssen die Surrounds aber etwas hinter dem Hörplatz stehen, sonst kriegt man gar keine hintere Umhüllung zustande.

    Bei 5.x. die Surrounds seitlich auf 90° zu stellen, ohne backs ist schlicht falsch. Die Mindestempfehlung von Dolby sind 100 Grad.


    Desweiteren wenn 4 Tops geplant sind (und ich glaube im Ggs. zu LM halten wir das hier alle für sinnvoll ... ) kann man auch nicht mit dem Sitzmöbel hinter an die Wand. Die Tops sollten schon einigermaßen symmetrisch zu den Hörplätzen sein möchte ich behaupten.

    Darüber hinaus würde ich auch LS-Abstände so groß und gleichmäßig wie möglich anstreben um die Unsymmetrien auf den Hörplätzen (gerade wenns nur 2 sind, wo es keinen optimalen Mittelplatz gibt) gering zu halten. Sofern man die frühen Reflexionen in den Griff kriegt.


    Was ich auch nicht weiß ist wie das beim DBA ist wenn man doch sehr nah an den (hinteren) Treibern dann sitzen würde. Da hab ich keine Praxiserfahrung, könnte mir aber vorstellen dass die dann schon auch ortbar werden.


    Einen kleineren Surround könnte man an sich auch AUF die Tür basteln, oder in Verbindung mit der Tür schwenkbar beim öffnen, je nachdem wie und wo die Türe öffnet und wieviel Platz da wirklich ist etc.


    Da sowieso ein DBA geplant ist, somit eine schalltransparente LW

    Der Bass braucht keine Löchlein in der Leinwand... ;)

    Pegelorgien sind ja anscheinend auch nicht geplant so dass ein evtl. Flatterrisiko auch nicht zu groß erscheint. Und bei AT könnte das ja vll. auch auftreten.


    würde ich mir Studiomonitore ansehen. Diese sind auch für Nahfeld ausgelegt.

    Ja z.b. die kleinen Behringer, die sind ja auch recht günstig und wurden (damals in beisammen noch) als sehr preistleistungsstark angesehen.

    https://www.thomann.de/de/behr…1a_truth_aktivmonitor.htm

    waren das glaube ich. Und das ist ja sogar der Paarpreis...


    Budget gibt aber wohl auch mehr her.

  • Ich würde da definitiv auf eine AT Leinwand mit 200 - 220cm Breite gehen.

    Ein TV in der Größe kostet auch richtig Asche und v.a. hast du dann den Center nicht in Achse mit den L+R Lautsprechern.

    Gruß


    kottan



    Wer schweigt stimmt nicht automatisch zu. Manchmal hat er nur keine Lust mit ... zu diskutieren.

  • Servus Danny und <3lich willkommen bei uns :sbier:


    Studiomonitore kamen mir auch zuerst in den Sinn, ich bin sowohl klanglich als auch planungstechnisch ein Fan dieser Teile. Allerdings sehe ich wie die anderen auch dabei ein Problem:

    Mir ist kein Studiomonitor/Aktivlautsprecher von der Stange bekannt, der mit ausreichend großem Tieftontreiber weniger als 20cm in der Tiefe aufweist. Selbst die winzigen Adam A3X, die ich klanglich wirklich toll finde, haben 18,5cm OHNE Stecker.

    Wie stehst du zum Thema Selbstbau?


    Wo soll denn die Technik hin? Ein so kleiner Raum wird sich wie schon angemerkt selbst mit Class D Endstufen in Kombination mit Vorstufe, eventuellen DSPs und den unvermeidbaren Menschen nicht unerheblich aufheizen. Der Bildgenerator, egal ob Beamer oder Fernseher, kommt dann ja auch noch dazu, wenn er nicht, wie von Mankra vorgeschlagen, ausgelagert installiert werden kann.

  • Vielen Dank erst einmal für die Antworten und Anregungen.

    Ich wollte hier im Lautsprecher Thema jetzt nicht zu viele Informationen am Anfang einbringen, aber wie ich sehe sollte ich ein paar relevante Dinge wohl noch einbringen:


    -Das ganze Haus, wie auch der Kinoraum verfügt über eine zentrale Lüftungs und Heizungs bzw. Klimanlage, ich hatte die Hoffnung, dass bei 2 Personen im Raum ausreichen würde.

    -Die Technik wird natürlich ausgelagert in einen geplanten Serverschrank im Flur links neben den Raum, so dass Hitze und Lärmentwicklung sich hoffentlich in Grenzen hält.


    -Zum Bild: Geplant ist auf jeden Fall eine akustisch-transparente 21:9 Leinwand, am liebsten wäre mir 2,4m-2,6m, was natürlich gewagt ist, sowohl von der Realisierung, als auch vom Bildeindruck, aber

    die letzen Jahre war ich etwa 2,6m von einer 2m 16:9 LW entfernt und mir ist das Bild viel, viel zu klein und es kommt keine Kinostimmung auf.

    Zur Realisierung der Größe bei dem geringen Projektionsabstand habe ich mir die letzen Wochen schon den Kopf zerbrochen und ich sehe im Prinzip 3 Möglichkeiten:

    Ursprünglich geplantes Budget für Beamer war so in der 8000€ Klasse, also wohl entweder Sony 500er oder JCV N7.


    A: Loch in die Rückwand, ggf. Beamer sogar noch 10cm weiter in den anderen Raum, dann hätte ich abzüglich der AT-LW und Front (ca 25-30cm geplant) etwa einen Projektionsabstand von 2,7m-2,8m, was immer noch arg knapp ist.

    B: Projektor Vertikal an die Rückwand und mit 45° Spiegel, das Bild umlenken, wie es in einigen Foren und auch in einem Video von LM zu sehen ist. Laut meiner Recherche könnte man so 40-50cm mehr Projektionsabstand

    rauskitzeln. Nachteil hier, wäre das Aufwand und die Fehleranfälligkeit in Bau und Ausrichtung, Vorteil evtl- 10-20cm mehr Abstand als die "Loch-Methode".

    C: Seit kurzem ist ja bei einigen Händlern der Preis für den Sony VZ1000 endlich in einer Region, wo ich ernsthaft drüber nachdenke ob es nicht eine Lösung ist. Vorteil: Unkoplizierte Umsetzung der geplanten Bildgröße

    Nachteil : Immer noch 2-3k teurer als die anderen Alternativen und da das Ding auch nicht unbedingt den typischen "Heimkinofreak" mit dedeziertem Raum anspricht, gibt es recht wenig Praxierfahrungen in Foren etc.


    Bei der Aufstellung der Lautsprecher habe ich erst einmal versucht mich von den Winkeln so gut es geht an die Dolby-Vorgaben zu halten. Der Grund warum die Front L+R so in den Ecken sind war der Gedanke, dass bei einer Platzierung

    hinter der AT-Leinwand abzüglich des Rahmens vermutlich noch maximal 1,8 meter zwischen den Lautsprechern wäre und das mit dem Center alles ziemlich nah zusammenliegt und man so keine "breite Bühne" bekommt.

    Außerdem habe ich schon öfter gelesen, das gerade bei kleinen Raumgrößen und Hörabständen das Einwinkeln/ Ausrichten auf den Hörplatz noch wichtiger ist.

    Nur zu Erläuterung, warum ich es oben so eingezeichnet habe, vielleicht ist mein Halbwissen ja auch völlig falsch.


    Zur Anzahl und Positionierung der Lautsprecher hinten, scheint es ja doch noch komplizierter zu werden, dass z.b 7.1 in kleinen Räumen besser ist hätte ich nicht gedacht und bringt mich natürlich zum grübeln, wie man das umsetzen könnte.


    Der Vorschlag mit den Koax Lautsprechern gefällt mir bisher am besten, hatte an sowas für unten rum gar nicht gedacht.

    Auch noch mal ein Danke, an alle anderen Input-Geber.

  • Hallo Danny,


    auch ich möchte ein paar Ideen beitragen.


    Bei den geringen Hörabständen, sollten es auf alle Fälle, Nahfeldmonitore sein.

    Die Einbautiefe ist aber für Fertigprodukte sehr gering.

    Ich würde also Selbstbau unbedingt ins Auge fassen.

    Ich habe hier schon ein paar sehr flache Lautsprecher vorgestellt. Kannst Dir ja mal ansehen.

    Koaxe sind da von ca. 50 € das Stk. bis 250€ ( High End ) alles möglich.


    Es gibt aber aber auch Breitbänder, die die perfekte Punktschallquelle sind.

    Eine bessere räumliche Darstellung geht nicht.

    Hier geht es bei Pegelfesten und klanglich Top Breitbändern, bei ca. 50€ los.


    Ich habe schon bei einigen Freunden fürs Wohnzimmer Breitbänder verbaut.

    Und alle sind restlos begeistert.

    Sogar von einem Kumpel, dessen Bruder, der ein B&W Set für ca. 10000€ hatte, hört jetzt mit Breitbändern.


    Sprachverständlichkeit und Auflösung auch bei geringen Lautstärken, sind unschlagbar.


    Gruß Chris

  • Da reicht evtl. schon ein großer Fernseher.

    War auch mein erster Gedanke, aber der Gedanke zum DBA, wegen wenig Platz für Akustik ist schon richtig.

    Bei backsurrounds wären die mir tendenziell zu nah an den Ohren.

    Deshalb glaub ich auch, das 5,1 sinnvoller wäre.

    Bei 5.x. die Surrounds seitlich auf 90° zu stellen, ohne backs ist schlicht falsch. Die Mindestempfehlung von Dolby sind 100 Grad.

    Die 10° reißen es auch nimmer raus. Gewisse Kompromisse sind bei diesem Raum nötig. Von mir aus, soll auch die Couch um die 20-30cm weg von der Wand, damit die 10° hinkommen (wobei in die SR dann noch immer in der Ecke kleben).

    Eventuell wäre ein 6.1 Surround Array, wie es vor einigen Jahren Populär war und ich in meinem vorigen HK hatte, eine Variante.

    Desweiteren wenn 4 Tops geplant sind (und ich glaube im Ggs. zu LM halten wir das hier alle für sinnvoll ... ) kann man auch nicht mit dem Sitzmöbel hinter an die Wand.

    Stimmt, das hatte ich übersehen.

    Dann doch Fernseher (weiss aber nicht wie da die Wärmeentwicklung bei größeren Modellen ist)

    Kaum weniger, große 84er LED TVs mit über 600W Stromaufnahme heizen in diesem Fall sogar mehr.

    Projektionsabstand von 2,7m-2,8m, was immer noch arg knapp ist.

    Bei den meisten, normalen Projektoren ist mit maximalen Zoom ca. Abstand (Linse Vorderkante) : 1,6 = Bildbreite möglich.

  • Vielen Dank erst einmal für alle weitere Tips.


    Ich hätte vielleicht auch direkt noch erwähnen sollen, das Selbstbau Lautsprecher, bzw. Mindestens die Gehäuse auf jeden Fall definitiv auf dem Tisch liegen, habe mir auch schon gedacht dass es bei einem solch kleinen Raum

    darauf hinaus laufen wird, mir war halt nur überhaupt nicht klar, welche art von Chassis/ Membranen sich überhaupt für diese untypischen Raummaße überhaupt eignen würden und in welche Richtung ich mich dahingehend

    umschauen muss.

    Sowohl die oben vorgeschlagenen Koax-Membranen als auch die erwähnten Visaton Studio 1 gehen schon mal in eine Richtung, die mir zusagt. Auch "Nahfeld" Membranen klingen interessant.

    Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall in der Richtung noch recherchieren, bin aber auch für weitere Vorschläge offen.


    Stefan : Danke für dein Angebot, hatte sowieso vor spätestens, wenn es mit dem DBA Konzept los geht, mich mit dir in Verbindung zu setzen, werde auf jeden Fall auch da auf dein Angebot zurück kommen.

  • Aus der Erfahrung heraus kann ich nur sagen, dass es eher früher als später Sinn macht, so eine Planung vorzunehmen. Neben dem DBA ist das gesamte raumakustische Konzept, inkl. der ganzen Kette, Lautsprecher etc. eigentlich fast wichtiger wie ich finde. Am Anfang sauber geplant ist meistens frustfreier und auch unterm Strich günstiger, als erst später damit anzufangen. :) Ich glaube, das kennen die meisten, die erstmal losgebaut haben und dann x Iterationen optimiert, verändert oder sogar komplett neugebaut haben.

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