Das CineMine Heimkino

  • Da kann ich nur zustimmen, wir haben unser Haus auch komplett ausgebuddelt. 2,80m tief... welch eine Freude.


    Machst du noch eine Dämmung drauf?

  • Mario, Noppen zum Erdreich 😉

    Sonst drücken Sie sich in die frische abdichtung und verringern die schichtstärke, was ja nicht gewollt ist.

    Die Noppenfolie dient dazu einen Hohlraum zwischen Abdichtung und Erdreich zu gewährleisten, damit Wasser sich nicht anstaut bzw. ungehindert abfließen kann.

    Also Noppen Richtung Abdichtung.

    LG

    Joe

  • Da soll ja noch ne Dämmung drauf. Drückt sich daher sowieso nichts in die KMB.

    Was ich als wichtiger erachte ist, dass das Wasser nicht von oben direkt zwischen Noppenbahn und Dämmung/Dichtung laufen kann. Also bspw. Schlagregen an der Hauswand und alles Wasser rinnt schön runter direkt in diese Fuge.

    Normalerweise steht da auch die Hauswand dafür entsprechend über. Wenn man wie hier nachträglich dämmt, kommt die Kellerwand aber nach vorne.

  • Eigentlich erstmal Styrodur vor die Abdichtung, am besten kraftschlüssig, dann Noppenbahn...


    Steht auch in nem Nebensatz in dem Link:


    "Weiterhin bewahrt sie die Perimeterdämmung (Dämmung der Kelleraußenwand) vor Schäden, die beim Verfüllen der Baugrube entstehen können".

  • Lese hier nur noch sporadisch mit, aber da David da bestimmt nicht noch einmal dran will, meine 2Cent.


    Man nimmt Perimeterdämmumg mit Drainfunktion wie diese hier


    und man sollte es nicht wie so viele inkl. der Gewerbliche machen und die Platten an die Kellerabdichtung kleben.

    Hat man Bewegung im Erdreich oder setzt sich das Haus mit der Zeit, kann die Kellerabdichtung dann genau an den Klebepunkte aufreißen und man hat nichts gewonnen.


    Besser ist das reihenweise lose stellen der Platten gegen die Kellerwand, diese kurz gegen umfallen fixieren mit z.B. Kreppband an der oberen Seite und dann Erdreich beifüllen.

    Dies nur so viel, wie man in einem Arbeitsgang verdichten kann.

    Dann die nächste Schicht Erde usw.


    Ich ging auf Nummer sicher und habe Steinerde nur ~30cm aufgeschichtet, dann verdichtet (Frosch) und die nächste Schicht Erde usw. und dann kam irgendwann die nächste Reihe der Perimeterdämmung.


    Kann natürlich jeder machen wie er es möchte, aber zumindest ist nun die empfohlene Vorgehensweise bekannt.

  • Läuft doch unten wieder raus? Du verklebst ja wenn auch nicht vollflächig, ändert also nix.


    Ansonsten muss man halt den richtigen Kleber nehmen und bei einem alten Haus, ohne Veränderung der Grundwasserlage oder Großbauarbeiten in der Nähe, sollte sich eigentlich auch alles gesetzt haben was sich setzen kann.


    Persönlich werde ich, wenn sowas mal ansteht, ohnehin keine "klassische" Abdichtung machen sondern eine Tonabdichtung aus dem Deponiebau umsetzen - dort seit Jahrzehnten erprobt, natürliche Baustoffe, alterungsfrei.

  • Hier gibt es keine Drainage, wo das Wasser normalerweise abfließen könnte. Der Boden ist bindig. Also steht das Wasser lange. Daher auch der Gedanke, mit dem bindigen Boden wieder zu füllen, so dass möglichst wenig Wasser tatsächlich mit Druck ansteht und nur der Dampfdruck für den Feuchtetransport nach innen maßgebend wird.


    XPS auf Bitumen => bitte klären, ob die KMB von deiner Dämmung angegriffen wird. Eventuell brauchts den Kleber als Sperrschicht.


    Bentonit in der braunen Wanne würde zu deutlichen Volumenänderungen je nach Wassergehalt führen. Scheint mir nix für den normalen Hausbau zu sein.

  • Hier gibt es keine Drainage, wo das Wasser normalerweise abfließen könnte. Der Boden ist bindig. Also steht das Wasser lange. Daher auch der Gedanke, mit dem bindigen Boden wieder zu füllen, so dass möglichst wenig Wasser tatsächlich mit Druck ansteht und nur der Dampfdruck für den Feuchtetransport nach innen maßgebend wird.


    XPS auf Bitumen => bitte klären, ob die KMB von deiner Dämmung angegriffen wird. Eventuell brauchts den Kleber als Sperrschicht.


    Bentonit in der braunen Wanne würde zu deutlichen Volumenänderungen je nach Wassergehalt führen. Scheint mir nix für den normalen Hausbau zu sein.

    Ich habe die 2k-Dickbeschichtung von MEM verwendet.


    Wir haben vorgehabt den Aushub wieder zu verfüllen.

  • Ich habe die 2k-Dickbeschichtung von MEM verwendet.

    Ich muss nochmal betonen, das ist nicht mein Fachgebiet. Ich mache hauptsächlich Ausschreibung, Vertrags- und Vergaberecht und Abwicklung im Straßenbau. Bauüberwachung machen aber andere.

    Ich hab jetzt auch nur die PDFs von MEM aufgemacht und da steht halt drin: "Die MEM 2-K DICKBESCHICHTUNG kann auch als Kleber für Schutz-, Drän- und Dämmplatten verwendet werden."

  • Gegenargument wäre, dass sich dann Platten einfacher verschieben können - z.B. durch Wasser + Frost in Spalten, Wurzeln, etc.. Hat beides Vor- und Nachteile.

    Gegenargument :-)
    Dann sollen sich die Perimeter Drainplatten lieber um ein paar mm mit dem Absenken des Bodens oder Haus verschieben, anstatt das die Klebepunkte die Wandabdichtung "aufreißen".
    Man sieht ja leider immer wieder solche Empfehlungen im Netz oder beim vorbeifahren an Baustellen, was da für riesen Batzen zum kleben drauf geklatscht wird.

    Foto übrigens von besagter Marke "MEM" :-(


    Bleibe dabei, lieber stellen als kleben, da Wasser sowie Wurzeln so oder so mit den vielen Jahren ihren Weg finden werden, was aber bei einer korrekten und unbeschädigten zweimaligen Abdichtung (mit Gewebe) der Hauswand nichts ausmacht.
    Wasser läuft dann eh nach unten zur Drainage weg, die Vorzugsweise in einem großen Drainkies Paket liegt, was rundherum mit Drainvlies eingepackt ist.

    Zumindest mein Wissensstand und so habe es auch 2006 umgesetzt.
    Gestellte Platten mit großzügig Drainvlies:


    Drainvlies mit Drainkies:


    Drainkiespaket großzügig mit Kies gefüllt und mit dem Vlies eingeschlagen:


    Stückchenweise Auffüllen und verdichten:

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