Welcher 4K / FHD Stream war es gestern bei Dir?

  • Der Spinnenkopf - Netflix


    Dachte Joseph Kosinski Regie muss ja gut werden (Top Gun 2).

    Anfang recht schöne Bilder, und auch grundsätzlich eine interessante Geschichte dahinter.


    Hat dann aber irgendwie nachgelassen, vor allem weil mir der Leiter des Projekts zu unrealisitsch wurde.

    Das ist leider bei mir ein Problem, es geht hier gar nicht um Logik, oder Realismus ansich, das kann komplett Fantasy oder Sci-Fi sein, aber wenn sich dann Personen nicht mehr nachvollziehbar verhalten dann ist das für mich oft etwas, das mich da nicht mehr im Film bleiben lässt.


    Irgendwie hat mich der Film immer wieder an andere erinnert, Oblivion, Squid Game, Die Insel, Schatz zum Verlieben,... aber hat halt nichts wirklich besser als die gemacht und wird wie viele andere bald vergessen sein.

    Ich würde also 4-5/10 geben.




    Hustle - Netflix


    Ich mag Sandler. Ich kann mit Basketball nicht wirklich was anfangen.

    Paar Schmunzler, aber wenn man Basektball mag kann das glaube ich ganz toll sein - viele Auftritte von Profi Spielern die ich wenn nur zufällig kenne.


    Also bei mir auch nur 4-5/10


    Home Team - Netflix

    Ich mag James. Ich mag Football.

    Auch hier hilft es wenn man die Namen kennt und ein bisschen was über die Regeln/Spielablauf kennt.

    Teils typische (Sandler Produktion) platte Sandler Witze, aber dadurch dass es um ein Kinder Team (~12Jahre Kinder) geht, naja....

    Draft Day fand ich aber viel besser, wobei es dort weniger ums Spiel ansich geht.


    Durch mein Football Interesse 6/10



    mfg

  • Wir scheinen recht ähnliche Guck-Gewohnheiten die Tage gehabt zu haben. :sbier::sbier:


    @Spinnenkopf: Ging mir genauso.

    Das war eine Menge hochpolierte Luft ... leider.

    Optik & Sound waren toll, die Story mit gutem (wenn auch nicht besonders originellen) Ansatz, ... aber schon die Charaktere waren mehr als flau und (wie du schon schriebst) zunehmend unnachvollziehbar.

    Das Setting erinnerte mich stark an "Ex Machina" - ohne dessen Klasse zu erreichen.


    @Hustle: Das wiederum ging mir ganz anders.

    Bekommt von mir 7,5/10

    Sandler mag ich in seinen (Zitat) "...Pipi-Kacka-Komödien.." überhaupt nicht, finde ihn aber grandios, wenn er etwas tragischere Figuren spielen darf.

    So auch hier.

    Ein großes Plus war auch, dass man in der zweiten Hauptrolle einen gut schauspielernden Basketballer gefunden hat! (also nicht von SpaceJam2 abhalten lassen)

    Queen Latifa als Ehefrau war noch grandios, Ben Foster als Antagonist und Robert Duvall als Mentor bewährt.


    Home Team muss ich mir die Tage mal gönnen - so sehr ich Kevin James als Doug geliebt habe, fand ich seine Filme größtenteils schwach (Ausnahme "Schwergewicht", wo er mal richtig "physical" werden darf).


    Gruß


    Simon2

  • @Hustle


    Habe ich mir auch angesehen und fand den echt gut, obwohl ich nicht so der Sportgucker bzw. Basketball-Interessierte bin. Ich finde auch, dass Sandler in seinen ernsteren Rollen echt super spielt, so auch in Hustle. Im Prinzip ist es hier wie in vielen anderen Sportfilmen so, dass ein Underdog zum Erfolg geführt wird, mit den dazugehörigen Trainingszusammenschnitten untermalt mit cooler Musik (in diesem Fall Hip Hop, eher oldschooliger, hat mir gut gefallen der Soundtrack) sowie mit tragischen und euphorischen Momenten. Der Fokus liegt bei Hustle etwas mehr auf dem Coach (Sandler) als auf dem Sportler.


    Von mir gibts 8/10

  • Intercepter - Netflix über Apple TV 4K geschaut


    Sehr kurzweiliger spannender aber doch vorhersehbarer Film.


    Film 7/10

    Bild 8/10

    Ton (Atmos) 7/10


    Nachdem ich lange meinte das ich Netflix nicht brauche, habe ich bei einem guten Angebot über Sky mal zugeschlagen.

    Werde aber wohl in Zukunft überfordert sein SKY, Prime, Netflix und Player wer soll das alles schauen und wann.

  • Nebenan (Samsung Apple TV App)


    Seltsames aber durchaus gelungenes Regiedebüt von Daniel Brühl, in dem der Regisseur auch die Hauptrolle und damit quasi sich selbst spielt. Bei dem Film handelt es sich um ein Kammerspiel, in dessen Verlauf der aufstrebende Schauspieler auf der einen und Peter Kurth als abgehängter Ostberliner in einer Kneipe aufeinandertreffen. Daraus entwickelt sich ein so nicht erwartbarer Konflikt, der mit der ein oder anderen Überraschung aufwartet.


    Die beiden Schauspieler agieren durchgehend überzeugend. Sie schaffen es wunderbar darzustellen, wie regelmäßig die Oberhand und Deutungshoheit wechseln. Dadurch fällt es extrem schwer für eine Seite Partei zu ergreifen.


    Insgesamt sehr unterhaltsame 90 Minuten, in denen Daniel Brühl seine bisherige Karriere verarbeitet.


    8/10

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