Paules Tür- Limp Mass Bass Absorber

  • Tür-Limp-Absorber: Abstellraum


    Moin, Servus und Hallo.

    Da meine Räumlichkeiten (L-Raum) leider kein voll-funktionfähiges DBA zu lassen. Muss ich mich mit der Multi-Sub

    Variante begnügen. Um den Nachhall in den Griff zu bekommen damit ich auch in Genuss der Trockenheit bzw.

    Impulstreue komme, Versuch/Teste ich jede Variante aus.

    Deshalb befasse ich mich zur Zeit mit der Limp Mass Absorbtion. Was man so im Netz liest, funktioniert es bei dem Einen

    und bei Manchen verlängerte sich sogar der Nachhall. Auch die Abstimmung/Größe des Absorbers zur FQ so wie die Positionierung sind nicht leicht.

    Deshalb hab ich mir Gedanken gemacht, wie ich kostengünstig solch ein Limp-Absorber herstellen/testen kann.

    Um einfach ein Gefühl für die Sache zu bekommen, Selbsterkenntnis zu sammeln und ob sich der Aufwand lohnt.

    Bevor ich mich an die Implementierung der Limp-Membrane an meinen Großen 4mx2,20mx0,6m Aborber an der Rückwand

    wage.

    Kurzer Hand eine 1,5mm dicke Teichfolien Rolle von einem Arbeitskollegen zum Versuch besorgt. Bevor ich die Rolle zerschnipple, dachte ich mir „ Bau doch erstmal ein kleinen Limp-Absorber“, gedacht gemacht.
    Und zwar im Türrahmen zum Abstellraum. Bietet genügend Platz und lässt Spielraum mit der Dämmung zu.

    Da neben dem Türrahmen im Abstellraum der Kamin verläuft, erleichterte es mir die Sache.

    Simpel die 16er Miwo(7kpsc) an Wand und Kamin deckenhoch gestapelt.



    4,5cm Rahmen in die Türe eingepasst und die Teichfolie(1,5kg/m2) mit Doppelklebeband an den gefertigten Rahmen fixiert/geklebt. Und in die Türe gestellt.



    Dann auf die Schnelle erste Messungen gemacht.

    Vorher

    Nachher


    Nach der Messung die Folie mit flexiblen Bitumenmatten beklebt um die Masse zu erhöhen.


    Und erneut gemessen...

    Vorher


    Nachher


    Laut Messung hat es breitbandig mit (4-5db/Fq) funktioniert sowohl die Folie alleine, wie auch die Massenerhöhung.

    Da ich mit Absicht nicht so auf Dichtigkeit geachtet hab, auch um den Unterschied zwischen dicht und leicht undicht messtechnisch zu bekommen. Am Folgetag hab ich besser abgedichtet und erneut gemessen.

    Latenight hat mich auch zuvor darauf hingewiesen das ich darauf achten soll damit es richtig funktioniert.


  • Zuvor nochmals die Mulit-Subs ausgemessen.


    Dann den Pegel erhöht und den WF gemessen.

    Nun war ich auf das Ergebnis zum Vortag gespannt. Besser da dichter?


    Vorher

    Nachher


    Ja, besser als am Vortag, bis zu 10db😳.

    Nun möchte ich noch die Dämmung im Abstellraum(Kamin) ändern bzw.

    weitere einbringen. Eventuell sogar mit 2-3 Bund Hanf (3kpsc).

    Mal schauen wie sich was verändert.


    Nochmals den Pegel erhöht mit Spectrogram



    Bin auch auf den Rückwand-Absorber mit Folie gespannt.

    Der wird wohl nicht so gut abschneiden als der Türabsorber.

    Da nicht soviel Resonanzraum zu Verfügung steht.

  • Rückwand-Limp-Absorber


    Reserviert für den Rückwand Absorber am Hörplatz. Bzw steht noch an.

    Ausgangspunkt sieht so aus.


    Dies zwei Varianten würde ich gerne austesten. Was ich so im Netz gelesen habe,

    sollte man lieber zwei kleiner bauen als einen großen. Warum und auf welches Verhältnis

    bzw.Frequenz bezogen, wurde ich nicht so richtig schlau daraus.

    Deshalb....testen testen testen.


    Mal schauen wann ich dazu komme und erste Ergebnisse für die Nachwelt aufzeigen kann.:sbier:


    Front-Limp-Absorber:

    Wenn ich die Raummoden in der Gesamtgröße anschaue, liegt das Größte Problem mit den 30Hz in den Ecken.Daraus abgeleitet, könnte ich die 2 Ecken im Frontbereich und 1ne im Backbereich mit Folienschwinger bearbeite.

    Hier mal ne kleine Ableitungsskizze.

    Die Ecken mit dem roten Kreuz lassen mir leider kein Handlungsspielraum. Dafür die gekennzeichneten gestrichelten 3ecks Absorber. Als erstes werde ich mal die vorderen in Angriff nehmen und versuchen die 30Hz zu drücken, dann gehts an die Rückwand.

  • Magneto

    Hat den Titel des Themas von „Paules Limp Mass Bass Absorbers“ zu „Paules Limp Mass Bass Absorber“ geändert.
  • Tür-Limp-Absorber: Eingangstüre (Bestergebnis,mit seitlicher Positionierung)

    Bild in Post #13(kann keine Bilder mehr einfügen)


    So hab mich wieder dem Eingangsabsorber gewidmet.

    Und den Limp-Türabsorber aus dem Unglückspost #13 verändert und neue Kenntnisse gesammelt.


    Hab auf das bestehenden Linoleum(1,5kg) noch eine Lage Linoleum im Innern drauf geklebt um die Masse auf 3kg zu erhöhen.


    Hier die Berechnung.

    Leider kann ich keine Bilder einfügen auch in Post#13.

    Auch nicht gerade berauschend aber testen werd ich trotzdem.


    Nun hab ich die Reihenfolge der Messung geändert um den Eingangsabsorber allein zu testen.

    Hier der Ausgangspunkt…

    Türe im Abstellraum und Eingang/Durchgang offen

    Danach den Absorber( 3kg/m2) in den Durchgang geschoben.


    Man sieht das es „nur“bis zu 5db Veränderungen im 40-55hz Bereich ergab. Nicht so effektiv wie der Abstellabsorber.

    Und der Bereich um 18Hz hat sich um 5db verschlechtert. Da vermut ich, da nun der Raum verschlossen wurde ein Art(Folge) des Druckkammereffekt ist. Kann auch nur Zufall sein.


    Nun den Tür- Abstellabsorber aktiviert bzw. Raum verschlossen.

    Auch hier die meisten Veränderung zwischen 38-60Hz, zusammen sind es dann 15db Abfall 👍 zur Ausgangsmessung.

    Auch eine 5db Minderung bei 20Hz aber eine 5db Verschlechterung wieder bei 18Hz wie zuvor.

    Könnte meine Vermutung bestätigen, auch Zufall oder auch Toleranzen 🤷‍♂️.

    25-35 steht wie ein Fels und wird nicht berührt, wie auch bei der geringen Masse.


    So nun hab ich den Eingangsabsorber wieder zerlegt und die Masse wie beim ersten Absorber mit Bitumenmatten auf 5,7kg erhöht.


    Da nehm ich erneut die Ausgangsmessung damit alles im Überblick bleibt

    Nun den Eingangsabsorber (5,7kg/m2) wieder zwischen die Tür geschoben.

    Keine nennenswerte Veränderungen zur vorherigen 3kg Masse, außer das bei 18Hz eine kleine(4db) Reduzierung statt fand.Toleranz,Druckkammereffekt in Verbindung mit der erhöhten Masse 🤷‍♂️.


    Nochmals die 3kg/m2 Diagramm vom Eingansabsorber.


    Nun den Abstellraum wieder verschlossen beide mit 5,7kg.


    Hier zum Vergleich beide 3KG

    Auch hier keine großen Veränderung, leichte Verschlechterung bei 40Hz.


    Somit hat sich die Erhöhung der Masse nicht wirklich gelohnt bzw. Der Absorber ist vermutlich an der falschen Stelle. Ich vermute das in der Tür(Rückwand des 7m Schenkels) eine Tiefer Frequenz steht so wie die gegenüberliegende 43Hz zum Abstellraum was wieder zur Betrachtung des Einzelraumes steht.


    Dann hab ich spaßeshalber im Messrausch beide Absorber aus den Türen genommen und den Eingangsabsorber neben die Türe gestellt. Da eine leichte Schräge von der Tür ins Esszimmer/

    L-Bereich verläuft.

    Füge ich mal ein damit man nicht scrollen muss😇 und verständlicher rüberkommt

    Hier die Messung alle Durchgänge offen, Absorber(5,7kg)neben der Türe.

    Wie vermutet keiner Veränderung zur Ausgangsmessung und eine sinnlose Messung mehr.

    Dann dachte ich“ komm mach noch die letzte sinnlose Messung wer weiß und ich bin durch.

    Aber was da dann raus kam konnte ich nicht glauben.
    Hier das Ergebnis...

    Besser als mit dem Eingangsabsorber in der Türe, selbst die 50Hz sind komplett eliminiert 👍.

    Hier zum direkten Vergleich beide Absorber(5,7kg) in den Türen.


    Da nun auch die 50 Hz über 10db reduziert wurde war es eine super sinnlose Messung 👌.

    Aber warum ist das so. Hier vermute ich durch den Verschluss des Abstellraums hat sich die 50HzFq verschoben und sich in die Ecke neben der Türe gerückt(trotz offenem Durchgang?🤷‍♂️).

    Das deckt sich auch mit der Einzelansicht(Räume) der L-Schenkel.

    Hier der Modenrechner mit den Einzelräume.


    Vorab bleibt der Folienschwinger da stehen. Da er hinten offen ist frag ich mich, kommt das jetzt wegen der Folie zustande oder doch nur wegen der 16 Miwo. Ich werde mal den Schwinger durch einzelne 16er Miwoplatten ersetzen. Wär natürlich top und ich könnt den Schwinger nochmals deutlich mit Masse erhöhen damit ich weiter bzw in die tieferen Regionen komme und in den Türrahmen platzieren kann. Eventuell klappt’s dann auch mit den 30Hz noch. Die stehen da wie der Fels in der Brandung. Warum nur? Diese ist in den Einzelraumnerechnung nicht aufgeführt.
    Betrachte ich wiederum den L-Raum als Ganzes, wird die 30HZFq aufgeführt und sind in den Ecken vertreten.

    Eine Ecke zur Rückwand ist bereits durch den Riesen Glaswollenklotz behandelt. Deshalb kann ich nur noch die Ecken im Frontbereich in Angriff nehmen und dort eine Behandlung in Betracht ziehen, in der Hoffnung auf Erfolg. Somit sind die Türabsorber abgeschlossen und der Eingangsabsorber wird später verändert. Wenn ich den Rückwandklotz aus Glaswolle mit einer Folie behandelt habe und ich in den unteren Regionen einen Erfolg erzielt habe, werd ich dies weiterverfolgen. Sonst macht es für mich keinen Sinn und es ist ja immens schwer im untersten Bereich Erfolge zu erzielen. Die Frontwand mit Ecken steht ja auch noch an. Aber das dauert noch, geht ja alles auf die Brieftasche 🥴.

    Dann mal ran an den Limp-Rückwand-Absorber....🤪👋

  • So ne Nacht darüber geschlafen,

    da ich meinen L-Raum in Sachen Raummode besser versteh und auch Erfahrungen sammeln möchte. Bin ich dem Messergebnis auf die Pelle gerückt. War das alles Zufall

    das hier 10db zustande gekommen sind.

    Hier nochmals der Vergleich

    Der höchste Mittel-Wert liegt so bei ca. 43Hz und in der breite 38-48Hz.

    So schauen wir uns die Raummoden räumlich an.

    Hier zerleg ich den L-Bereich in einen eigenständigen Raum.


    Und siehe da, meine Türe(Grün) befindet sich fast in der Mitte.

    Schön zu sehen wie hier sich 2 Moden aufbauen.

    43Hz sowie 45Hz, also passt die Theorie praktisch überein.

    Somit ist die Messung und das Ergebniss auch kein Zufall

    und könnte somit stimmen.

    Auch mit dem Aufbau des Absorbers und dem theoretischen Wirkungsgrad

    hab ich mich befasst und so gut es geht im Rechner nachgestellt.

    Hier die Auswertung

    Auch hier ist zu sehen das die Werte einigermaßen mit der Messung und dem

    Ergebnis übereinstimmen.

    Blau ist die Teichfolie alleine und deckt sich mit der vortägigen Messung.

    Leider mit der beabsichtigter Undichtigkeit und dem geringen ermittelten Ergebnis.

    Aber durchaus deckend mit dem Abs-Rechner, leider dicht nicht mehr aussagekräftig messtechnisch aufzeigbar.

    Grün ist die Teichfolie mit der Massenerhöhung durch Bitumenmatten.

    Auch hier decken sich die Werte, ca. mit dem Messergebnis.

    Eine weitere Massenbeschwerung um mit der FQ tiefer zu kommen, macht nach keinen

    Sinn(werd ich aber bei Gelegenheit doch mal testen).

    Warum? Da der Folienschwinger/LMBA ja im Maxium platziert werden sollte.

    Hier die Anschauung(so gut es ging) des L-Raumes.

    Da ich den L-Raum immer einzelnt betrachte, ist wie allgemein bekannt die größte/stärkste Mode immer an der längsten Raumwand und in diesem Bereich

    befindet sich nicht die Türe(Grün). Bei Gelegenheit werde ich es trotzdem mit der Massenerhöhung testen, um einfach weitere Erfahrungen in/aus einem L-Raum zu bekommen.

    Gegenüber der Tür(Grün) vom Abstellraum befindet sich die Eingangstür(Blau) des

    L-Raumes. Auch hier werd ich bei Gelegenheit ein Konstrukt zaubern, was ich in den Türrahmen einschieben lässt. Aber hierfür würde ich gerne ein dickes Hanfpaket mit niedrigerem Strömungswiderstand einsetzen und einfach drauflos testen. Hier könnte eine bessere Modenbekämpfung im unteren Bereich sowie ein breiteres Ergebniss sich entwickeln.

    Hier mal eine ungefähre Abs-Berechnung die sich an der anderen Türe abzeichnen könnte.


    Leider lässt es sich nicht genauer berechnen bzw. die Einstellungen geben es nicht her.

    Da der Ein-Ausgang in ein Gang führt.

    Wenn ich die Maße mal theoretisch eingebe kommt was utopisches raus.


    Abgeneigt bin ich von dem Ergebnis nicht, aber herausfinden werde ich es nur durch

    eine praktische Bauart und Messung herausfinden.


    Zuvor beschäftige ich mich mit dem Rückwand-Absorber auf der Längsseite des L-Raumes am Hörplatz. Hier erhoffe ich mir eine weitere Besserung7Reduzierung im unteren Bereich da der große Absorber mit der Folie im Druckmaxima der Längsmode liegt.

    Aber auch hier heißt es.....testen testen testen.


    so long :byebye:.


  • Nicht dass du denkst, es liest niemand. Ich verfolge zumindest einfach nur still deine Ausführungen. Weitermachen.

    Moe da hab ich mich bereits daran gewöhnt.

    Dein Hilfestellung im Thema „DBA-Einstellung“ machst du top und mit sehr viel Geduld.

    Dies wird einige die es benötigen sei’s für DBA oder Einzel/Gruppen-abstimmung,mich eingeschlossen, zum besseren Erfolg und Ergebnis führen dafür danken wir dir :respect:.

    Aber vorerst werde ich mich in der Akustik/Absorbtion austoben und das Bestmögliche für die Finalabstimmung herausholen da sich dadurch erheblich vieles verändert:woohoo:.

    Ich bin ebenfalls sehr interessiert an dem Aufwand den du betreibst:respect:

    Crown der Aufwand hält sich noch in Grenzen. Da dauert die Aufbereitung mit Zeichnen ausschneiden, einfügen, messen und dokumentieren zum Thema länger, als das herstellen des Tür-Limpabsorbers😉. Das ging relativ fix von statten. Da überleg ich mir ob ich doch eher den 2ten TL-Absorber baue als die widerliche Glaswolle in die Hand zu nehmen und ein Kasten baue..aber da werd ich nicht drumrum kommen:cray:.
    Der letze Aufwand den ich betreibe bzw. noch vorenthalte, da ich auf das Gesamtergebnis gespannt bin, ist, der Einsatz eines Aktiven Lautsprecher Absorbers bzw. das Ergebnis aus Follgott Erkenntnis. Den Nachall auch in einem L-Raum mit zusätzlichen LS mit Delay bestens zu reduzieren. Einen 15“er aus der Multi-Sub Bestückung habe ich noch für diesen Einsatz parat. Einen Platz hab ich bereits erspäht und hoffe das dies zum Gewünschten Ziel/Erfolg der tiefsten Mode führt. Dafür muss eine 1,4m Holzbank (Gehäuse darunter) im Esszimmer- bereich des langen L-Schenkels und als einzige Position die mir bleibt herhalten.Aber das ist noch Zukunftsmusik:think:.

    Dito! Gerade weil ich ja auch einen L-förmigen Raum habe und Basstechnisch noch viel versäume


    Ist abonniert :respect:

    Blacksub, ja die Leute in einem L-Raum haben es nicht leicht. Aber mit meinigen Aufwände bin ich bereits mehr als zufrieden. Die Anordnung bzw Einstellung als Multisub und dem Riesen Absorberklotz an der Rückwand, hat mich im Bereich der Gleichmäßigkeit und des Direktimpulses(Nachhall) am Hörplatz ein ganzes Stück nach vorne gebracht. Auf jeden fall hat sich jeder Aufwand gelohnt und kann nur noch besser werden.

  • Servus Uwe,

    und danke noch für das nette Gespräch gestern.Freut mich das es euch interessiert.

    :unsure:Leider bist du ein ganzes Stück von mir entfernt, um mir mal die Dipolbässe um die Ohren hauen zu lassen :woohoo:. Mal schauen wenn ich mir den Piaggio MP 500 zulege, vielleicht mach ich mal ne Tour, würde schon gerne mal was anderes hören und vergleichen. Besonders ein DBA, hab ich noch nie gehört....

    Nach dem Gespräch hab ich mich wieder dem Türabsorber gewidmet und einen zusätzlichen Dichtrahmen inkl. Fugendichtband dran geschraubt. Einwenig unglücklich ist, das der PC zum Messen im Abstellraum steht. Meine Lebenspartnerin muss mich immer damit einsperren. Teils hab ich das mit dem TeamViewer gelöst, aber manchmal hängt sich der drecks PC auf und verliert die ext.Soundkarte. :mad:Was mich die schei.. Kiste schon geärgert und genervt hat, wundert mich das ich dem das fliegen noch nicht beigebracht habe.


  • Hallo Paul,


    das ein separater Technikraum nicht immer ein Segen ist, habe ich schon bei Norman ( sandt1) mitbekommen. Der "rennt" bei seinen

    Messungen auch immer hin und her.B)B)B)


    Woher kommst Du denn, hast leider keinen Karteneintrag aktiviert? Eingeladen wärst Du immer...könntest Dipolbässe und ein DBA in einunddemselben Raum hören - wo gibts das schon :big_smile:?


    LG


    Uwe

  • Abend ihr Soundcatcher,

    da ich nicht so richtig Lust habe den Glasswollenklotz auseinander zu nehmen, hab ich mich an den 2ten Türfolienschwinger rangemacht. Nach verzweifelten Linoleum Shopping

    Tour, hab ich ein Restposten abgegriffen. Laut Verkäufer sollten es 3kg/m2 sein, aber zuhause hab ich nachgemessen und es waren nur 1,5kg 😱. Naja so ist das Leben eben.

    Erstmal bauen, die Masse/Gewicht kann/werd ich wieder erhöhen. Die Einzelteile vom Baumarkt hab ich doch noch hier und da abändern müssen. Da die Türe nicht richtig/ genau im Winkel eingebaut war. So sieht das Teil jetzt aus.




    So dann Test ich vorab mal das 1,5kg Flächengewicht mit 16er Miwo(7kPa)

    Laut Ab-Rechner nicht so der Hit.Hat ich vermutet, fehlt einfach die Masse.


    Aber hab trotzdem die Messung gemacht.

    Erstmal den Abstell-Türabsorber entfernt um an den PC zu kommen und eine Ausgangsmessung mit meinem neuen Pegelmessgerät 😬 gemacht.

    Und den Neuen Absorber aus dem Raum entfernt und in den Flur gestellt, um keine Falschen Daten zu bekommen.

    Ausgangsmessung...


    Danach eine Bestätigungsmessung vom Abstellabsorber vollzogen.

    Funktioniert immer noch und war keine Zufallsmessung 🤓.

    Dann den Flur-Absorber in den Raum gestellt und in die Türe geschoben.


    Abstell+Flur-Absorber.

    War jetzt nicht so der Reisser wie vermutet mit 1,5kg.

    Zeigt aber trotzdem kleine positive wie negative Wirkungen.
    Bei 35hz positive aber bei 43Hz wieder negative Wirkung.

    Und weitere kleine Veränderungen....

    Bin auf die erhöhte Massenmessung gespannt.
    Auf 8kg bin ich jetzt nicht sonder nur auf 5,7kg

    Hier die Berechnung zu Post #4

  • Magneto

    Hat den Titel des Themas von „Paules Limp Mass Bass Absorber“ zu „Paules Tür- Limp Mass Bass Absorber“ geändert.
  • Moin zur Zeit schau ich mir hier und da auch das Spectrogram im REW.

    Wenn ich es richtig erkannt habe sieht man ja den Wasserfall von oben.

    Hat ja auch irgendwo seine Berechtigung und es ergibt sich dadurch eine andere Analyse und Perspektive. Vielleicht kann mir einer von den Profis analysieren bzw. die Messunterschiede genauer erklären was hier und da passiert.

    Durch die Türabsorber sind nicht nur Unterschiede im WF entstanden sondern auch auffällige Veränderungen im SG.

    Hier mal eine alte/frühere Messung vor den LM-Absorber.


    Hier schön zu sehen ein Ausreißer in den unteren Bereich. Whats that.

    Hier ein paar aktuelle mit Tür-Limpmembrane/n.



    Die Ausreißer nach unten werden besser und aus den kleinen Lunkern entstehen zunehmend größer werdende Löcher.

    Heißt das jetzt punktuell geht es gegen 300ms und es schaukelt sich wieder hoch auf 500-600 aus irgendwelchen Gründen(Welche). Oder es reißt bald auf und der Nachhall reduziert sich punktuell im Ganzen. 🤷‍♂️

  • Hallo Uwe,

    dein Frage kann ich dir leider nicht beantworten.Da ich auch nicht so bewand bin in dem Thema. Bin gerade im Lernmodus was die Kombination WF und Spektogram der Frequenz/Zeit-Achse so mit sich bringt in Verbindung von Absorber. Von Bündelung und dergleichen was die LS angeht hab ich keinen blassen Schimmer. Und Unterschiede aus beiden Themen sind mir völlig fremd. Vielleicht gibts expert die hier ihren Senf dazu geben können.:woohoo:

  • bin mit den Spectrogrammessungen bei Absorbern nicht vertraut...


    Kenne das nur, um das Bündelungsverhalten von Lautsprechern zu bewerten.

    Dort sind aber die Amplituden ( mehr oder weniger) symmetrisch zur Abszisse - hier nicht.

    Ein Sonogramm ist erstmal nur ein Diagramm mit drei Dimensionen: X-Achse, Y-Achse und (Farb-)Schattierung. Das Sonogramm in REW ist eine andere Form der Darstellung des Abklingverhaltens und hat nichts mit den Sonogrammen für das Abstrahlverhalten zu tun. Es ist übrigens eine gängige Darstellung des Abklingens von Lautsprechern. Nicht unbedingt im Bassbereich, aber dafür im Mittel- und Hochtonbereich.


    Das Sonogramm in REW hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Wasserfalldiagramm: man kann auf 0 s normieren und blendet damit die linearen Verzerrungen im Amplitudengang aus. Das ist sehr praktisch, wenn man ausschließlich das Abklingen untersuchen möchte. Das nicht normierte Wasserfalldiagramm kann da oft täuschen.

  • Schon klar Martin,

    Bündelungen-Spektogram und dergleichen ist ja auch nicht mein Interesse.

    Das FQ/Zeit Diagramm im SG finde ich trotzdem interessant, da ich die Abfälle/Löcher

    aus dem normalen WF nicht erkenne. Mir ist nur im Vergleich zum WF aufgefallen das

    die kleinen Lunker zu immer größeren Löcher sich verbinden. Das seh ich so im WF nicht.

    Negativ kann es ja nicht sein, eher das es sich ins positive entwickelt und plötzlich wenn ich das weiter beobachte/teste, daraus ein Abriss entsteht und mir dann auch im WF dargestellt wird. Aber bis dahin „kann“ es für mich Richtungsweisend/führend sein um an das Ziel zu kommen.:think:

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