STAR WARS (7): DAS ERWACHEN DER MACHT

  • STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT

    "Sie haben den Kossalflug gemacht in weniger als 14 Parsec." - "12"


    Film: 10/10 Punkte

    Etwa 30 Jahre sind vergangen, nachdem Luke Skywalker und seine Gesellen den Todesstern zerstört und das Imperium besiegt haben. Doch damit ist der "Krieg der Sterne" noch nicht zu Ende. Er geht weiter in: "DAS ERWACHEN DER MACHT".

    Inzwischen regiert die "Erste Ordnung" die Galaxis. Martialisch auftretende Sturmtruppen und Klone setzen deren Interessen durch. Dagegen lehnt sich eine Allianz aus Widerstandskämpfern auf. Eine Schlüsselrolle nimmt der Jedi Luke Skywalker ein, der seit Jahren verschwunden ist. Sowohl die "Erste Ordnung" als auch der "Widerstand" suchen nach ihm...

    "STAR WARS - DAS ERWACHEN DER MACHT" setzt die Geschichte von "DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER" fort. Han Solo ist zwar sichtbar gealtert, versprüht aber immer noch den selben liebenswerte Charme, der ihn seit Episode 4 so interessant macht: Er ist ein Rebell und Schmuggler mit dem Herz am rechten Fleck.

    Somit ist Han Solo auch das Bindeglied, um die Generationen aus Episoden 4 - 6 und den Episoden 7 - 9 zu verknüpfen. Die neuen Darsteller um die Schrottsammlerin Rey (Daisy Ridley) und dem Deserteur Finn (John Boyega) sind vorzüglich ausgewählt.

    In "Das Erwachen der Macht" sind zahlreiche Bezüge auf die alten Episoden vorhanden. Ungeachtet der "Wiederholungen" ganzer Handlungsstränge gelang es Regisseur J. J. Abrams, von der ersten bis zur letzten Minute das Star-Wars-Feuer aufrecht zu erhalten.



    4K-Bild: 9/10 Punkte

    Der Cinemascope-Transfer besitzt eine sehr gute Detaildarstellung und kann sich in dieser Disziplin klar von der Full-HD-Fassung absetzen. Als Rey durch den abgestürzten Sternenzerstörer klettert, ist bis in die letzte Ecke alles erkennbar. Die Aufnahmen in der Wüste sind strahlend hell. Hier profitiert die 4K-Fassung von HDR. Alles wirkt eine Spur klarer. Wie schon der Planet selbst (Kapitel 3) zeichnet die 4K-Blu-ray helle Bereiche hervorragend durch, die auf der Full-HD-Fassung überstrahlen. Ebenso besitzen dunkle Inhalte bei identisch gutem Schwarzwert mehr Zeichnung. Das Colorgrading ist vergleichbar. Groß sind die Unterschiede in der Farbdarstellung nie. Allerdings leuchten Farben der 4K-Version schon mal heller, wie auf der Brücke, als Han Solo seinen Sohn aufsucht. Das Filmkorn fällt kaum einmal störend auf. Derlei Effekte ziehen sich durch den ganzen Film.



    3D-Fassung: 10/10 Punkte

    Was für großartige räumliche Effekte. Die Flucht mit dem Millennium Falken wirkt einfach umwerfend realistisch in 3D. Auch Weltraumaufnahmen und die finale Schlacht begeistern. In Summe ist das meine favorisierte Filmfassung.



    Ton: 9/10 Punkte (4K-Blu-ray) - 9,5/10 Punkte (alte Full-HD-Fassung)

    Der Dolby-Digital-Plus-7.1-Mix macht richtig viel Spaß. Backsurround-Effekte sorgen für eine noch bessere räumliche Staffelung gegenüber der DTS-HD-MA-5.1-Mischung, die auf der alten Full-HD-Fassung enthalten ist. Dafür ist der Mix auf der 4K-Blu-ray rund 8 Dezibel leiser abgemischt. Wenn das ausgeglichen wird, sind die klanglichen Unterschiede überaus gering. Erst bei ganz genauem Hinhören wird deutlich, dass die alte Full-HD-Fassung einen etwas größeren Dynamikumfang besitzt mit besserer Tonschnelligkeit, so dass Explosionen sprunghaft lauter und differenzierter tönen.



    Fazit:

    Die 7. Episode kann in 4K vollauf überzeugen. Leichte Vorteile in der Bildqualität gegenüber der Full-HD-Fassung machen sie begehrenswert, auch wenn der Ton im Dynamikumfang leicht hinterher hinkt. Dafür sorgt der Surround-Back-Kanal für eine noch präzisere räumliche Staffelung. Mein Favorit ist allerdings die 3D-Fassung, weil der Film durch die dreidimensionalen Effekte noch spektakulärer auf der Leinwand wirkt.

  • Es heißt "Parsec". Nebenbei bemerkt ist das ja bekanntermaßen eine Längenmaßeinheit und kein Zeitmaß, wie man es aufgrund des Dialogs meinen möchte.

    Obwohl ich Star Wars gar nicht ernst genug nehmen, um mir üer sowas einen Kopf zu machen, würde ich doch vermuten, dass in einer Welt, in der Fortbewegung mit Überlichtgeschwindigkeit an der Tagesordnung ist, Entfernungen sowieso in Raumzeit gemessen werden und das deshalb gar keinen Widerspruch darstellt. ;-)

  • Ja, damit hat man versucht, diese uralte Drehbuchpeinlichkeit nachträglich "richtig" zu stellen.

    Keine Ahnung, ob es dazu ein offizielles Statement gibt.

    Ich gehe aber ganz klar auch davon aus dass das nur zur Korrektur dieses Fehlers gemacht wurde, der eigentlich auf George Lucas eigene Unwissenheit zurückzuführen ist:zwinker2:

  • George Lucas Du hattest hier kurz angesprochen, dass dir das Filmkorn nie negativ aufgefallen ist - mich würd das jetzt mal als Vergleich interessieren: siehst du das bei der BluRay ( 1080p) Version ähnlich? Da find ich das nämlich vom Korn schon fast grenzwertig - vielleicht isses aber auch nur meine JVC Konfig :think:

  • Star Wars (Episode 7): Das Erwachen der Macht, BD


    FSK 12, 135 min


    (Rezi aus dem Jahr 2016)


    Aloha!


    Ich sah den neuen Teil auch schon im 3D-Kino, nun in 2D im Heimkino. Wie schon beim neuen James Bond gefiel mir der Film hier etwas besser, die 3D-Effekte vermisste ich zu keiner Zeit, die anderen Zuschauer genauso wenig ;).


    Vor dem Hintergrund, dass nun Disney die Filme diktiert, war ich positiv überrascht, es hätte meines Erachtens schlimmer kommen können. Trotzdem wurde ich mit einigen Elementen nicht warm. Das Werk begann für mich erst, als Han Solo das Feld betrat. Sein Charme und Witz sind es, die dem Film erst Leben einhauchen. Seine Dialoge hat man sehr passend ausgewählt – Erinnerungen werden wach. Auch was die Entwürfe der Raumstationen usw. angeht, fühlt man sich schnell an die alten drei Teile erinnert, das gefiel mir gut. Leider ist die Handlung oftmals auch sehr ähnlich, z. B. die Zerstörung der Kampfstation ist nahezu eine 1:1-Kopie der Zerstörung des Todessterns, das Ende von Han Solo ist dem Ableben von Darth Vader sehr ähnlich, um nur zwei Dinge zu nennen.


    Zudem kann ich mit den Schauspielern John Boyega und Adam Driver rein gar nichts anfangen, letzterer hat zum Glück öfter einen Helm auf. John Boyega wirkt von Anfang bis Ende wie ein Fremdkörper auf mich.


    Neben Harrison Ford sagt mir im Grunde von den Schauspielern nur Daisy Ridley einigermaßen zu, die mich sehr stark an Ellen Page erinnert.


    Auf den Nerv geht mir auch der pseudolustige Droide BB-8, da merkt man dem Film an, dass Disney die Fäden zieht. Wobei uns Lucas mit Jar Jar Binks einen noch dämlicheren Charakter zumutete.


    Trotz all dieser Kritikpunkte ist die Atmosphäre positiv hervorzuheben, hier und da wirkt der Streifen sogar düster-bedrohlich. Vergleicht man den neuen Anfang mit Episode 1, dann ist er vermutlich sogar ein Stück besser. Allerdings befürchte ich, dass Episode 8 – 9 keine Steigerung darstellen werden, u. a. wird mir Han Solo fehlen. Andere, die ich für extrem entbehrlich halte, überlebten hingegen. Gespannt bin ich auf Mark Hamill als Luke Skywalker, den ich in den alten drei Teilen völlig ätzend fand.


    Fazit: Der dritte Start eines Star-Wars-Dreiteilers ist halbwegs gelungen, man merkt dem Film aber dennoch ständig seine Mainstream-Elemente an. Ich bin gespannt, ob die weiteren Teile eine Steigerung darstellen oder eher den Bach herunter gehen. Ein Anschauen ist bei Episode 7 auf jeden Fall zu empfehlen, das muss man der übergroßen Mehrheit hier aber sicher nicht nahelegen.


    Film: 2

    Ton: 2+

    Bild: 2

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

    Rezensionen und deren Bewertungen beruhen auf der BD-Fassung.

    Einmal editiert, zuletzt von MickeyKnox ()

  • Den hatte ich damals bei bs.de so eingestellt und nun nicht verändert. Bist Du denn nun der neue Blockwart? Ich finde die Versalien bei Dir auch weiterhin sehr schlecht lesbar und unschön, aber lebe damit.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

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  • George Lucas

    Hat den Titel des Themas von „STAR WARS (7) - DAS ERWACHEN DER MACHT“ zu „STAR WARS (7): DAS ERWACHEN DER MACHT“ geändert.
  • Bist Du denn nun der neue Blockwart?

    Nö, ich habe mir nur mal erlaubt, Dich auf Deinen Fehler aufmerksam zu machen. Ich denke, dass gerade Du Fehler vermeiden möchtest.

    Allerdings finde ich es schon befremdlich, dass Du dir herausnimmst, andere ständig zu verbessern, selbst aber vollkommen kritikunfähig bist - wie leider immer wieder zu lesen ist.

    :zwinker2:



    Demnach ist das ja auch falsch.

    Ja, das ist auch falsch. Das habe ich mittlerweile aber korrigiert.

    Ich habe nämlich keine Probleme mit derlei Hinweisen, sondern bin eher dankbar dafür.

    :sbier:

  • Kritikunfähig ist ein Adjektiv. Und nein, bin ich nicht. Ich habe Dir erläutert, wieso der Titel dort so stand. Ich passe ihn nun aber an, damit Du Dich daran erfreuen kannst.

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

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  • ...Daisy Ridley einigermaßen zu, die mich sehr stark an Ellen Page erinnert....


    Das finde ich immer wieder interessant - mich erinnert sie überhaupt nicht an Ellen Page, dafür umsomehr an eine junge Keira Knightley.


    Es ist immer spannend, wie unterschiedlich die "Ähnlichkeiten" wahrgenommen werden; da merkt man, wie unterschiedlich die "optische Erkennung" arbeitet.

    Mit meiner Frau habe ich nur sehr selten Übereinstimmungen - irgendwas mit Augen und Mimik (bei mir) und Mund (bei ihr).

    Ganz krass ist es bei einem Arbeitskollegen, der außer Frisuren fast nichts anderes wahrzunehmen scheint. Der erkennt bisweilen Schauspieler gar nicht wieder, wenn sie eine andere Frisur/Haarfarbe haben (bei mir hat er da keinen Stress - mangels Alternative ;-) ).


    Ellen Page ....:matrix:...darber muss ich mal nachdenken.


    Gruß


    Simon2

  • Mich erinnert sie an niemanden, dafür finde ich sie viel zu austauschbar. Eine Karriere wie seinerzeit die Portman hat sie sicherlich nicht vor sich.

    :rofl:

    Nunja ... ich glaube, wenn, dann haben Schauspieler immer schon TROTZ Star Wars Karriere gemacht und nicht WEGEN. ;-)
    (reine "Nerdkarrieren" mal ausgenommen)


    Ich musste auch erst kurz nachdenken, wieso du Natalie Portman ins Spiel bringst. Aber über Ridley -> Knightley -> Portman ist es klar.

  • Das finde ich immer wieder interessant - mich erinnert sie überhaupt nicht an Ellen Page, dafür umso mehr an eine junge Keira Knightley.

    Aloha,


    der Text von mir ist ja schon was älter, da musste ich selbst kurz darüber nachdenken. :think:

    Hm, aber doch, ein wenig erinnert sie mich immer noch an EP, aber das verblasst mit der Zeit. Sie ist dafür allerdings viel zu groß, es ging mir seinerzeit wohl nur ums Gesicht/die Augen. Knightley finde ich viel verbissener, männlicher vom Gesichtsausdruck.

    Mich erinnert sie an niemanden, dafür finde ich sie viel zu austauschbar. Eine Karriere wie seinerzeit die Portman hat sie sicherlich nicht vor sich.

    Das habe ich auch nie als Karriere wegen SW wahrgenommen, auch wenn man das chronologisch so betrachten könnte. Ich finde NP bis heute super, auch in SW ist sie unvergessen, vor allem in der Arena :), aber für mich war ihre Karriere eher durch andere Filme geprägt.


    Bei austauschbar und weiteren Bezeichnungen wie langweilig, schlechter Schauspieler, dämliche Ausstrahlung usw. kommt mir eher der junge Mark Hamill in den Sinn. :thumbdown:

    Gruß Mickey

    Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

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