Wall of Death (neue Leinwand mit automatischer Maskierung und Gain)

  • Das "wer" wurde doch genannt. Der ungefähre Preis würde mich aber auch interessieren (hauptsächlich die Maskierungslösung).

    Ich habe im Kopf, dass Stefan und Andy involviert sind, muss aber gestehen, dass ich nicht danach gesucht habe. Mir ist stand jetzt noch nicht klar, wer nun am Ende der Anbieter ist und wer der entsprechende Gesprächspartner ist um eine preisliche groessenvorstellung zu erhalten.

  • Jo, Opera High Gain rockt :sbier:


    Aber mich wundert dann doch, warum Du bezüglich Ausbauchen jetzt einen Schritt rückwärts gegangen bist :think:

    Deine letzte Konstruktion war doch nahezu "bauchfrei" - warum hast Du Dir dann jetzt sehenden Auges ein vermeidbares Problem reingeholt?


    Meine Opera High Gain macht im ausgeschalteten Zustand auch einen kleinen Bauch nach außen, vielleicht 3-4 cm in der Mitte. Ich musste ja recht ordentlich in alle Richtungen spannen, damit es trotz 3-dimensionaler Krümmung nicht zu Falten kommt.

    Mit eingeschalteter Vakuumpumpe geht's dann in der Mitte ca 6-7 cm nach innen. Diese 10 cm machen einen gewaltigen Unterschied! Erst dann "rastet" es richtig ein, wird die Immersion durch die Krümmung perfekt.

    Ich lasse öfter mal die Pumpe aus, wenn ich nur am testen und ausprobieren bin, drum kann ich den Unterschied genau einschätzen. Ich finde das nicht unerheblich!

  • Genieale Verbesserung :respect:


    Ich war in Deinem Bauthread auch den im anderen Forum schon immer stiller Mitleser und fand das was Du gemacht hast immer extrem spannend. Ich hoffe das ich vielleicht mal nach Corona die Möglichkeit finde einen Besuch abstatten zu können. Natürlich ist ein Gegenbesuch bei mir auch jederzeit möglich. :sbier:


    lg

    Markus

  • Erstmal danke an alle! :sbier:


    Das Bild macht definitiv deutlich mehr Spaß als vorher. Interessanterweise ist mir der höhere Schwarzwert bisher nicht negativ aufgefallen. Der Vorteil der höheren Maximalhelligkeit überwiegt deutlich.


    Deine letzte Konstruktion war doch nahezu "bauchfrei" - warum hast Du Dir dann jetzt sehenden Auges ein vermeidbares Problem reingeholt?

    Wie vermeidbar? Ich habe dafür keine Lösung gefunden, sonst hätte ich sie eingeplant.


    Unterdruck ist bei Mikroperforation keine Option. Und eine rein vertikale Spannung ist bei PVC-Tüchern auch nicht möglich, weil sich sofort Falten/Wellen bilden. Das habe ich schon gesehen, als ANDY das Tuch gespannt hat. Das war zwischenzeitlich nur vertikal gespannt. Bei der Center Stage XD hat das noch recht gut funktioniert, weil das ein starres Material ist. Die Opera HG ist dagegen viel weicher und labberiger.


    Ich habe es nicht nachgemessen, aber laut ANDY kommt das Tuch in der Mitte ca. 3,5 cm heraus.

  • ... Und eine rein vertikale Spannung ist bei PVC-Tüchern auch nicht möglich, weil sich sofort Falten/Wellen bilden. Das habe ich schon gesehen, als ANDY das Tuch gespannt hat. Das war zwischenzeitlich nur vertikal gespannt. Bei der Center Stage XD hat das noch recht gut funktioniert, weil das ein starres Material ist. Die Opera HG ist dagegen viel weicher und labberiger.

    ...

    Ja ok, das hatte ich nicht berücksichtigt.

    Dann ist es klar und fällt unter die Rubrik "Kompromisse, die man selbst bei kompromisslosen Konstruktionen noch eingehen muss" - wie bei mir halt entsprechend die doppelte Bestückung der 3 mittleren Lautsprecherkanäle :sbier:

  • Hallo!


    Eine Leinwand wechselt man wahrscheinlich seltener als den Projektor, aber angesichts des Preises, ist das der aktuell größte Schritt in Richtung "besser"?

    Ich meine damit also wenn Budget von den aktuell 17k€ für Projektor + Leinwand da sind, kommt man mit der Aufteilung 13k LW + 4K Projektor weiter als umgekeht. Oder gar 15k Projektor + 2k Leinwand?


    Bzw. was wäre dein nächstes Upgrade in Sachen Projektor?


    Oder ist die Kombination aus den Anforderungen an die Leinwand sowieso mit min. den 13k anzusetzen?

    Also es eh schon die billigste Variante?


    mfg

  • Hallo FollGott,


    von mir auch ganz herzliche Glückwünsche zum neuen Bild. Das Projekt hast du wieder mal sauber durchgezogen.


    Kino mit den Kids- da gab es bei mir nur ein ganz schmales Zeitfenster zwischen "Kill Bill ist echt noch zu viel" bis " ne danke Papa, ich muss noch ganz dringend das Kaminbesteck reinigen und hab leider keine Zeit". Aber ohne Papa, mit Kumpels und Freundinnen, da kann man sich schon mal nen schönen Kellerabend machen ;-)

  • Eine Leinwand wechselt man wahrscheinlich seltener als den Projektor, aber angesichts des Preises, ist das der aktuell größte Schritt in Richtung "besser"?

    Ich muss dazu sagen, dass mein Rahmen als Prototyp gebaut wurde und ich nicht den später kalkulierten Endpreis bezahlt habe. Von daher stellt sich die Frage so nicht ganz. Nicht ganz, weil ich für den Rahmen und das Tuch zusammen natürlich schon einen kompletten Projektor bekommen hätte. :zwinker2:


    Es ist ja nicht so, dass meine alte Leinwand schlecht war. Im Endeffekt war es eine Kombination aus Änderungswünschen, die zu dem neuen Rahmen geführt haben:

    • mehr Licht durch High-Gain-Tuch
    • das wiederum muss durch seine Beschaffenheit auch horizontal gespannt werden (meine alten Kederschienen haben nur vertikal gespannt)
    • eine motorisierte Maskierung
    • stärkere Krümmung


    Der Unterschied im Bild ist jedenfalls so groß wie ein Projektorwechsel. Das kann man schon sagen. Es ist ja nicht nur deutlich heller, sondern auch auch "punchiger". Allerdings muss man dazu sagen, dass der Unterschied von PVC zu High-Gain-PVC wahrscheinlich nicht ganz so groß gewesen wäre wie von Gewebe zu High-Gain-PVC.


    Was ein wirklich guter Wert wäre/ist. Also weniger als 10% Abweichung in der Mitte bei Dir, das würde ich noch fast als "bauchfrei" bezeichnen.

    Ich habe noch mal mit dem Laserentfernungsmesser nachgemessen. Es sind ca. 3 cm, die das Tuch in der Mitte herauskommt. Das sieht von der Seite so aus:



    Vom Sitzplatz aus ist das so natürlich nicht sichtbar.



    @alle

    Inzwischen habe ich eine Ersatzfrontblende für den X7900 ergattert, die ich aufgesägt habe, damit die ISCO näher an das Objektiv rücken kann.

    Man kann die Frontblende relativ einfach demontieren. Den motorisierten Verschluss habe ich entfernt. Er liegt jetzt angeschlossen auf dem Projektor. Um die Kabel zu entfernen, muss man den Projektor leider weiter öffnen. Das wollte ich nicht und somit ist das Geräusch beim Ausschalten noch vorhanden.





    Wie man sieht, kann ich die ISCO jetzt komplett an das Objektiv schieben. Somit passt es wieder mit der Entfernung zur Leinwand. Ich werde das große Loch noch so mit Gummi abdichten, dass kein Staub in das Gehäuse dringen kann. Das ist bei der Originalöffnung auch so.

    Die schöne Metallhalterung der ISCO kann ich leider nicht mehr benutzen, da diese ca. 5 mm Tiefe verschwendet.

  • So langsam ist die Aufrüstarie bezüglich Bild abgeschlossen. Ich habe die Software Immersive Display Pro gekauft, mit der ich die Geometrieentzerrung durchführe. Ich hatte ja damals verschiedene Warping-Programme verglichen (siehe hier) und die war relativ günstig. Allerdings funktioniert sie mit madVR eben auch nur mit einer NVIDIA Quadro. Meine P2000 reicht aber zum Glück aus, um UHD mit Tone Mapping und 24 FPS zu rendern. Für 60 FPS allerdings nicht mehr. Das heißt, irgendwann wird dort auch noch aufgerüstet.


    Im Moment steht der Projektor ja noch provisorisch direkt hinter dem Masterplatz knapp über dem Kopf. Dadurch ist nur die untere Bildhälfte von einer Verzerrung betroffen, die ausgeglichen werden muss.


    Ohne Entzerrung:


    Mit Entzerrung:



    Und hier noch mal Fotos der drei vorderen Sitzplätze, um zu zeigen, wie gering der Hotspot selbst auf den seitlichen Plätzen ist. Das Bild wird zum seitlichen Sitzplatz hin etwas heller. Das sagte auch mein Hotspotsimulator voraus. So richtig viel sieht man auf den Fotos nicht. Der Effekt ist, wie gesagt, auch ziemlich gering ausgeprägt.


    Linker Platz:


    Mittlerer Platz:


    Rechter Platz:


    Das wurde natürlich weitwinkelig fotografiert. Bei dem Sitzabstand und der Bildgröße hat man die Leinwand nicht in der Form im Blickfeld. Man muss schon etwas den Kopf oder zumindest die Augen bewegen, um alles zu erfassen. Kino eben. :)

  • Freue mich das Du hier am Ziel bist Nils.

    Wenn Du mit Deiner Grafikkarte weiter arbeiten kannst sind 100€ vs die 4k Geobox Lösung, der Monsterschnapper.

    Gilt die Lizenz nur 2 Jahre oder enden danach nur die freien Updates ?

    Auf den 2 Testbildern, schön zu sehen, wie wenig Du eigentlich korrigieren musstes, schätze nur unten und maximal 5 cm Mittig, der Projektor Lichtweg dann wie bei mir etwas über die Bildmitte.


    So jetzt musst Du nur noch eine 4k FI zum laufen bringen :rofl:

    Ich bin betrunken vom Kitsch und bitter vor Neid.

    Frag ich den Regisseur, sagt er:Es tut mir leid,

    Das alles ist doch nur zur Unterhaltung gedacht.

    Was kann ich dafür, wenn ihr daraus ein Drama macht ?!“


    Aus dem Lied "Kintopp" von Keimzeit 1990

  • Wenn Du mit Deiner Grafikkarte weiter arbeiten kannst sind 100€ vs die 4k Geobox Lösung, der Monsterschnapper.

    So günstig ist die Software leider nicht. Man muss die Ultimate-Version kaufen, weil das die einzige ist, die NVAPI unterstützt und damit mit madVR funktioniert. Die kostet ca. 500 €. Dazu kommt noch die Quadro mit 300 - XXXX €, je nach Modell.

    Gilt die Lizenz nur 2 Jahre oder enden danach nur die freien Updates ?

    Nach zwei Jahren enden die freien Updates. Man bekommt einen Dongle, mit der man die Software auf beliebigen PCs nutzen kann. Ich könnte jetzt auch Edge Blending und Stacking machen, wenn ich mehrere Projektoren hätte...:zwinker2:

    Auf den 2 Testbildern, schön zu sehen, wie wenig Du eigentlich korrigieren musstes, schätze nur unten und maximal 5 cm Mittig, der Projektor Lichtweg dann wie bei mir etwas über die Bildmitte.

    Ja, viel ist das nicht und wirklich stark fällt es im Film auch nicht auf. Man könnte auch relativ gut ohne Entzerrung leben. Allerdings wird das natürlich stärker, wenn der Projektor an der Decke hängen würde. Damit konnte ich damals nicht leben.

    So jetzt musst Du nur noch eine 4k FI zum laufen bringen

    Du meinst PC-basiert? Der JVC kann das ja bei 4K.

    Zxlimited nutzt ja Bluesky FRC über eine zweite Grafikkarte (AMD). Das klappt wohl. Selbst probiert habe ich das aber in der Konfiguration noch nicht.


    Die FI des JVC ist ja im Grunde in Ordnung. Mich stört nur, dass sie sich in bestimmten Szenen deaktiviert und dass sie den Chroma-Kanal in der Auflösung reduziert. In Bezug auf Artefakte halte ich sie im "gering"-Modus für akzeptabel. Sie fallen mir zumindest nicht ständig unangenehm auf.


    Der X7900 macht insgesamt ein gefälliges Bild. Der Kontrast, vor allem in niedrigen ADL, ist sehr gut, in höheren ist er ok. Nur die Schärfe/Auflösung ist bei der Leinwandgröße und Sitzabstand schon eher an der unteren Grenze. Aber unendlich lange muss man einen Projektor ja auch nicht behalten. Ich werde jedenfalls nebenbei die Augen nach interessanten Geräten offen halten...

  • Am krassesten find ich ja, dass du nach 20 Jahren Heimkinogedöns immer noch an vorderster Front kämpfst. Von Studentenbude mit Galgen für den Sony 1251 (oder so), Umbau der Backsurrounds, GammaEQ, Moviemanager, DBA, Follhank, Linienstrahler, Falt-Computer, aktives Podest und und und... AT Highgain curved, Ich wette demnächst kommt dein DIY Laser-Hologramm-Beamer raus.


    Ich glaub, diese Hobby ist schon eher was für Nerds :sbier:

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