Heimkino im Wohnkeller

  • Es geht ja voran bei Dir, prima!


    Deine Entscheidung zu einem SBA kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Soviel Raumtiefe verschenken und trotzdem mit dem Kompromiss einer unzureichenden Bedämpfung der unteresten Moden zu leben.:unsure:


    Selbst ein einzelner 18"Zöller exakt mittig auf Deiner Rückwand würde imho mehr bringen als die Steinwollorgie, welche durch die Tür zusätzlich noch minimiert wird.


    LG


    Uwe

  • Ich dachte immer das bei der Funktion eines DBA immer die gleichen Chasis und Anzahl verwendet werden müssen :think:

    Nein, dazu hat der Nils vor längerem schon eine Abhandlung erstellt.

    Siehe seine Signatur:zwinker2:

    Gruß


    kottan



    Wer schweigt stimmt nicht automatisch zu. Manchmal hat er nur keine Lust mit ... zu diskutieren.

  • Hallo liebe Community,


    ich muss mir angewöhnen, regelmäßiger hier reinzuschauen - bin da leider etwas nachlässig (genau wie beim Kinoprojekt ;), daher mit einem dreiviertel Jahr Verspätung die Updates:

    Hallo, schöner Fortschritt :sbier:

    Warum hast du denn nicht 3 gleiche Front LS verwendet und ist der Center auf gleicher "akustischer" Höhe wie L+R?

    Das hatte ich tatsächlich kurz überlegt, habe mich aber dann für einen Center entschieden. Gründe waren, dass dieser Center den baugleichen Hochtöner wie L+R besitzt und der mögliche Weiterverkauf eines Centers einfacher ist als jener einer einzelnen Standbox.

    Der Hochtöner des Centers befindet sich auf der selben Höhe wie die Pendants der seitlichen Frontlautsprecher, klingt alles wie aus einem Guss :)


    - Den Zehen geht es den Umständen entsprechend gut :beat_plaste Details erspare ich dir - die Schallschutztür hat sich jedenfalls gelohnt, da kann man einen Zehennagel schon mal dafür eintauschen:big_smile:

    - Die beiden Beamer (JVC N5 und Epson TW9400) sind beide noch immer bei mir. Ich konnte mich noch nicht entscheiden, welchen ich wieder verkaufen soll. Den JVC hab ich noch vor Ablauf der Herstellergarantie sicherheitshalber zum Service geschickt und das Board tauschen lassen, welches für die Bildfehler (siehe JVC-Thread im Beamerbereich) verantwortlich war - bei meinem Modell sind zwar keine Fehler aufgetreten, da es allerdings ein N5 aus den früheren Serien ist wollte ich hier auf Nummer sicher gehen.


    Die Entscheidung für einen der beiden Beamer fällt mir aber dennoch schwer, da der JVC doch um 2k-2,5k mehr in die (Kino)Kassa spülen würde - wobei das HDR-Bild sowie die FI bei 4K über jeden Zweifel erhaben sein sollten. Ich muss mich jedenfalls bald entscheiden, es kommen nämlich demnächst schon die nächsten Neuanschaffungen. Dazu etwas später mehr...

    Ich habe dieses Thema noch nicht ganz abgeschrieben, aber die rückseitige Dämmung wollte ich aus Schallschutzgründen ohnehin machen, dahinter ist gleich der offene Treppenaufgang ins Erdgeschoß. Ich kann allerdings ohne größeren Aufwand hinten mittig einen Sub nachrüsten wenn die Entscheidung pro DBA eines Tages fallen würde. Muss aber sagen, dass derzeit mit dem SBA sehr zufrieden bin, trotz der fehlenden Dämmung vor der Tür. Auch dazu kommt im Laufe des Tages noch ein ausführlicherer Erfahrungsbericht.

  • So, folgender Fortschritt konnte seit dem letzten Statusupdate erreicht werden:


    Podestbau

    Das Podest hat ungefähr die Maße 350x150x50. Dazu habe ich Holzstaffeln mit passenden Winkeln zusammengeschraubt um einen tragfähigen Rahmen zu erhalten. Dieser wurde an den Stellen mit der voraussichtlich größten Last sowie an all jenen Stellen, welche andere (feste) Bauteile berühren, auf Waschmaschinenunterlagen gelegt. Dies dient der Entkopplung des Podestes, die Körperschallwandler für die hintere Reihe direkt am Podest befestigt werden sollten (was auch so umgesetzt wurde - mehr dazu später). Aufs Podest habe ich dann 2cm dicke OSB-Platten geschraubt, darauf wurden dann wiederum insgesamt vier Reckhorn Körperschallwandler geschraubt.


    Körperschallwandler

    Ich betreibe derzeit nur die oben beschriebenen vier KSW auf dem Podest. Sobald die Entscheidung bezüglich der endgültigen Sitzmöbel in der vorderen Reihe gefallen ist, wird diese ebenfalls mit Reckhorns versorgt. Als Verstärker für die KSW dient der Reckhorn D-1000.2, welcher zwei Kanäle getrennt voneinander betreiben kann. Somit kann ich bei Bedarf eine Reihe abdrehen wenn ich nur alleine im Kino bin.


    Meine bisherigen Erfahrungen: es war einiges an Feinabstimmung notwendig, damit die KSW so funktionieren, wie von mir gewünscht: sie sollen den Tiefton bei Filmen unterstützen. Wichtig war dabei, die Übernahmefrequenz richtig anzupassen. Einstellmöglichkeiten finden sich am D-1000.2 jedenfalls ausreichend. Wenn man allerdings mal eine passende Einstellung gefunden hat sind die KSW wirklich eine tolle Bereicherung, die ich eigentlich bei jedem Film verwenden würde.


    Warum eigentlich? Ich habe aktuell noch das Problem, dass die KSW im darüber liegenden Raum (blöderweise das Schlafzimmer) doch relativ stark zu hören sind - also eigentlich genau anders funktionieren, als erhofft (nämlich als "Ersatz" für den lauten Subwoofereinsatz des SBAs zu später Stunde). In einem ersten Schritt habe ich die Waschmaschinenunterlagen verdoppelt, um eine bessere Entkopplung vom Boden/den Wänden herzustellen. Im Heimkino selbst hat sich dies zwar positiv ausgewirkt (die Vibrationen am Boden waren nun nur mehr 20-30 cm vom Podest entfernt zu vernehmen und nicht mehr 50-60 cm), allerdings hat die Vibration im darüber liegenden Schlafzimmer sogar eher zugenommen. Ich nehme an, dass ich mir durch die Entkopplung des Podestes quasi ungewollt einen überdimensionalen Plattenschwinger gebaut habe. Derzeit fehlt mir allerdings noch die Zeit für weitere Umbaumaßnahmen - und wenn man die KSW etwas zurückfährt ist das Problem im Schlafzimmer darüber nicht mehr wahrnehmbar - dennoch werde ich in Zukunft mit zusätzlichen Verstrebungen unter den OSB-Platten versuchen, dieses Problem zu lösen. Glaubt ihr ich liege mit meinen Vermutungen hier richtig? Sollten alle Stricke reißen dann kommen die KSW auch in der hinteren Sitzreihe direkt unter die Sitzmöbel.


    Wandverbau Rückseite

    Hier habe ich - wie geplant - vollflächig (sofern möglich) mit 50cm Mineralwolle gedämmt, damit das SBA auch funktioniert. Herausforderungen sind dabei die Positionen der Surround Back sowie der Rear Height, da ich diese hinter der Verkleidung der Rückwand verstecken möchte. Die Entscheidung, ob die Rear Height tatsächlich hinter der Rückwand bleiben ist noch nicht final, da die hintere Sitzreihe somit eventuell nicht von den Rear Height profitieren kann (noch weniger als es ohnehin schon der Fall ist). Außerdem gibt es noch den Zu- und Abluftkanal über der Tür bzw. neben den Beamern, welche nicht verbaut werden dürfen.

    Die Mineralwolle-Pakete hab ich in der Plastikfolie gelassen und oben und unten luftdicht mit schwarzen Müllsäcken verschlossen, um Faserflug zu vermeiden. Laut meinen Berechnungen mit dem Online-Rechner für Absorber hat die Folie den Effekt, dass die Höhen nicht zur Gänze geschluckt werden (die genaue Grenzfrequenz habe ich aber nicht mehr im Kopf) - fürs Musikhören also sogar von Vorteil. Hier ein Foto während des Baus inklusive Podest (der Teil über der Tür war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gebaut).

    Was unter anderem noch fehlt sind die Rahmen, mit Klettbändern am Ständerwerk befestigt werden und mit dem Ikea Ditte-Stoff bespannt werden - dies steht noch aus, damit endlich die gelben Folien hinter dem schwarzen Stoff verschwinden - ausreichend blickdicht sollte der Ditte-Stoff nach kurzen Tests jedenfalls sein.


    Wandverbau Front

    Da ich bei der Front aufgrund der Tiefe der Subwoofergehäuse ohnehin 50 cm in den Raum rücken musste, wurde auch die Front vollflächig mit verpackten Mineralwollepaketen zugestellt.

    Der Center ist so positioniert, dass die Hochtöner am Hörplatz auf gleicher Höhe wirken wie die beiden (leicht angewinkelten) Hochtöner der Front L+R.


    Auf dem ersten Bild ist ganz links noch das nackte "Technikeck" zu sehen, welche ca. 1x1 m misst und von mir ursprünglich dafür gedacht war, sämtliche Technik/Geräte in diesem Eck zu platzieren, damit keine störenden Geräusche/Lichtquellen im Kino entstehen können. Erste Warnungen (damals glaub ich noch im Nachbarforum) über die Probleme, welche dieses Eck über die Raumakustik bringen würde, kamen leider erst zu spät beim Empfänger an. :think:

    Nach einigen Hörtests war jedoch tatsächlich schnell kar: dieses Eck musste irgendwie unschädlich gemacht werden, im damaligen Zustand konnte es nicht verbleiben. Vor allem bei der Wiedergabe von Musik war der Unterschied zu einem komplett mit Absorbern verstelltem Eck nicht zu überhören - dass der Unterschied so drastisch ausfallen würde hat mich doch überrascht. Leider liegen sämtliche Stromleitungen/Netzwerk-/Satkabel genau in diesem Eck und wurden von mir auch schon an entsprechende Dosen angeschlossen, die Geräte mussten also dort verbleiben. Kurzerhand wurde auch das Eck so gut wie möglich mit Mineralwolle ausgestopft.



    Kabel am Receiver an- und abstecken ist jetzt zwar mehr pain als gain, aber was tut man nicht alles für guten Klang. Hätt ich doch nur früher...... aber egal:sbier: Apropos guter Klang:


    Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik

    Für Boden und Podest habe ich einen kurzfloorigen Teppich angeschafft (https://www.teppichscheune.de/…=230#product-configurator, Farbe moor). Ich bin sehr begeistert, ein toller, angenehmer Teppich, welcher sich leicht reinigen lässt, einfach zu verlegen war und auch kein großes Loch ins Gelbörserl gerissen hat. Direkt nach dem Umstellen von Möbeln bleibt zwar ein Abdruck, dieser verschwindet jedoch nach kurzer Zeit wieder von alleine. In Summe also eine uneingeschränkte Empfehlung meinerseits.


    Mittlerweile habe ich es auch geschafft, drei der vier seitlichen Absorber für die Bedämpfung der Erstreflexionen fertigzustellen. Als Rahmen dienen Holzbretter, der verwendete Stoff ist wieder Ikea Ditte. Auf dem ersten Bild sieht man die Absorber ohne die Stoffbespannung, auf dem zweiten Bild ist ein fertiger Absorber zu sehen (leider krieg ich die Bilder nicht im Hochformat dargestellt).

    Vier von diesen Absorbern (Maße ca. 250x65x12, gefüllt mit 10cm Basotect + 2cm Luft) werden vorne seitlich mittels Schrankaufhängeschienen an der Wand befestigt. An die Decke werden baugleiche Absorber (Maße 125x125x16, gefüllt mit 13cm Basotect + 3cm Luft) kommen, diese sind allerdings noch nicht gebaut. Für die Befestigung habe ich hier an Magnete gedacht, mal schauen ob das dann auch so funktioniert.


    Weiter gehts mit Teil 2....

  • Über den Sitzplätzen (raummittig) habe ich die 20 2D Skyline Diffusoren angebracht (insgesamt 300x240 cm) und diese mit Holzbrettern und LED-Profilen seitlich umrandet. In den Profilen habe ich RGBW LED Stripes verbaut (Steuerung über Loxone). Diese dienen im Moment zusammen mit der Podestbeleuchtung (Profil: https://www.amazon.de/gp/produ…_asin_title?ie=UTF8&psc=1, ebenfalls mit RGBW-Stripes) als einzige Beleuchtung im Kino, was aber in jedem Fall ausreichend ist. Zusätzliche Beleuchtungsmaßnahmen werden eventuell in Zukunft umgesetzt, derzeit aber noch nicht konkret geplant. Die Idee mit der Beleuchtung rund um die Diffusoren habe ich mir vom beeindruckenden Heimkino von Saya hier im Board abgeschaut. :respect: Die Holzumrandung muss ich allerdings noch schön verkleiden, die Funktion ist jedoch bereits gegeben.


    Technik/Erfahrungsbericht

    Derzeit ist bei mir ein Denon 4400H im Einsatz. Ich habe mittlerweile bereits die Höhelautsprecher gemäß Auro-Richtlinie (mit Abstrichen, aufgrund der Raumhöhe) verbaut, insgesamt sind in der unteren Ebene fünf Lautsprecher und in der oberen Ebene vier Lautsprecher aktiv. Genutzt wird sowohl für Film als auch für Musik die Auromatic (Film: 16+Groß/Sprache, Musik: 10+Klein) und finde das gehörte sehr gut. Vor allem bei der Musik wirkt die Soundwand von vorne sehr toll. Bei Filmen merkt man schon, dass die Klipsch-Hörner auf die vorderen Sitzplätze gerichtet sind (Referenzplatz vorne), in der hinteren Sitzreihe ist der Effekt klar schwächer. Zumindest die Surround-Lautsprecher werde ich für die hinter Sitzreihe aber auch nachrüsten und parallel zu den Surrounds der ersten Reihe schalten. Das SBA wird nach wie vor mit einer Crown 1502 betrieben, da gibts auch noch genügend Reserven. Hier das entschärfte Technikeck:



    Der Sound gefällt mir wirklich sehr gut, auch der Bass kommt sehr druckvoll und präzise - ich muss aber gleich sagen dass ich auch noch kein DBA hören konnte, ich habe also als Referenz lediglich normale Singlesub-Setups sowie mein SBA vor Dämmung der Rückseite. Hierzu muss ich sagen, dass ich mich schon erst einmal an den Rückgang der Stärke des Basses gewöhnen musste, davor war das teilweise schon richtig heftig. Dafür kommt es jetzt eben viel sauberer und präziser aus den Subs. Generell ist die Verteilung des Basses im Raum relativ einheitlich, nur auf der Seite der Tür mehrt man im Vergleich zur Mitte einen schwächeren Bass. Falls ich irgendwo günstig an baugleiche 12er Peerless Chassis komme, werde ich wohl eine Erweiterung vornehmen.


    Zum Thema Sound muss ich aber gestehen: ich habe die letzte Audyssey-Einmessung noch im "nackten" Betonraum gemacht, ohne jegliche akustischen Maßnahmen - und seitdem nicht neu eingemessen. Auch die Höhenlautsprecher sind noch nicht optimiert - ich denke, da ist noch einiges herauszuholen. Ich werde aber mit der nächsten Einmessung noch etwas warten, denn aktuell bin ich in der finalen Phase einer Umrüstung.


    Ich werde auf eine Marantz SR8015 inklusive IOTAVX AVXP1 7-Kanal Endstufe umrüsten. Ich bin keinesfalls unzufrieden mit meinem Denon, aber ihr wisst ja wie das ist - wenn man sich das mal in den Kopf gesetzt hat dann führt am Ende kein Weg daran vorbei. Ich bin jedenfalls gespannt, ob diese Kombi noch mehr aus meinen Lautsprechern rausholen kann. Was auf jeden Fall gleich umgesetzt wird, ist die Aktivierung der beiden Surround Backs für die Auromatic :) Dafür wird neben dem Denon auch mein Oppo 203 weichen müssen - ich nutze ohnehin nur mehr die Shield mit Kodi, die Filmsammlung liegt bereits zum Großteil auf dem Unraid-Nas. Zum Herumstehen ist der Oppo dann doch zu schade.


    TODOs

    Entscheidung für einen der beiden Beamer ;)

    Verkleidung der Front- und Rückwand

    Montage der fehlenden Absorber

    Verkleidung der Podestfront

    Montage der Atmos Top Middle

    Montage des VOG

    Montage der Surrounds für die hintere Sitzreihe

    Leinwandmaskierung

    Auswahl der Sitzmöbel (das wird wohl noch dauern)

    Das ganze Kino mal ordnungsgemäß einmessen (wie gut das zb das SBA funktioniert würde mich schon interessieren)

    Tür mit Basotect verkleiden

    Problem mit dem schwingenden Podest bereinigen


    Abschließend muss ich noch eine Sache anmerken: man unterschätzt wirklich, wie schnell sich ein 30qm Raum aufheizt, wenn 5-6 Leute für 3-4 Stunden drinnen sitzen - trotz Wohnraumlüftung im Partymodus, welche nur das Kino belüftet - da braucht man wirklich keine Heizung mehr.

  • Sieht wirklich gut aus. Manchmal braucht der Körper einfach eine Baupause, war bei mir genauso.

    Kannst Du noch etwas zu Deiner Entscheidung Marantz 8015 und der IOTAVX AVXP1 sagen?

    die ist doch 7 Kanal Endstufe an einem 13 Kanal Verstärker?


    Hast Du die Gräte schon gehört oder warum diese Combo?

  • Absolut - ich hatte noch zusätzlichen Erklärungsbedarf, warum im restlichen Keller mit Ausnahme des Kinos nichts fertig wird (Neubau) - daher musste die Priorität zwischenzeitlich verschoben werden ;)


    Zu meiner Upgrade-Entscheidung: ich muss gestehen, ich bin einfach neugierig ob die Aufrüstung tatsächlich klangliche Vorteile in annähernd dem Umfang bringt, welcher durch die in diesem Segement üblichen Lobpreisungen der Fachpresse-Reviews suggeriert wird. Der Marantz deswegen, weil ich dadurch ein volles Auro-Layout abbilden kann (nutze eigentlich ausschließlich die Auromatic, sowohl für Musik als auch für Filme) und weil er gegenüber dem Denon 6700 (der mMn sonst relativ gleichwertig ist) die bessere Pre-Out-Sektion hat (stütze mich da auf die Messergergebnisse von Audioholics) - ob das den Aufpreis ggü. dem Denon rechtfertig, sei jetzt mal dahingestellt. Als Denon-Besitzer bin ich zusätzlich auch mal neugierig, ob der Marantz wirklich anders klingt. Wie schon ein paar Post weiter oben geschrieben - ich kann auch wirklich nichts schlechtes über meinen Denon 4400 sagen. Am Ende kommts wohl auf die persönliche Präferenz Denon vs. Marantz an.


    Die IOTAVX AVXP1 wird ja in der Fachpresse geradezu euphorisch gefeiert - wenngleich auch die Vorgängermodelle des vermutlichen gleichen Herstellers (Name ist mir jetzt gerade nicht geläufig) vor ein paar Jahren noch weniger gekostet haben als die IOTA. Auch hier würde ich gern mit eigenen Ohren hören, ob eine Entlastung der internen Endstufen des Marantz für die untere Ebene (deswegen sind die 7 Kanäle der IOTA ideal) klanglich wirklich Mehrwert bringt. Positiver Nebeneffekt bei Nutzung der IOTA wäre, dass ich dann auch die beiden Kanäle der Marantz, welche lediglich als Pre-Out zur Verfügung stehen (die 8015 hat ja "nur" 11 interne Endstufen, aber 13 Pre-Outs), auch internen Endstufen zuweisen kann und zumindest technisch für den Einsatz von Center Height/VOG gerüstet bin.


    Wenn ich die Geräte mal da habe und auch Zeit zur Verfügung steht, dann kann das Testen losgehen - ich werde die Eindrücke dann hier natürlich teilen. Sollte ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bzw. der (deutliche) Aufpreis in keinster Weise gerechtfertigt sein, kann ich die Geräte innerhalb von 30 Tagen zurückgeben.


    Aber vielleicht hat ja jemand im Forum bereits Erfahrung mit der Entlastung interner Endstufen durch externe Endstufen und kann hier kurz seine Beobachtungen teilen?! :)

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