Greenwood - Kinobaubericht

  • Da der Schlitz bestimmt auch senkrecht ist, würde ich mir da keine Gedanken machen! Der Schlitz ist ja sowieso da, das Kabel wurde ja nicht auf die Wand genagelt... und die Elektriker damals haben das mit Sicherheit auch nur mit Gips befestigt!
    Von daher bist du mit Schnellzement ganz klar auf der sicheren Seite!

  • Hallo Freunde,


    bin heute einen richtig großen Schritt voran gekommen.


    Die Stereospeaker hängen wieder, leicht versetzt an den Wänden uuuuuund die Erstreflexionsabsorber an den Wänden sind installiert :dancewithme .


    Habe Holzrahmen gebaut, Tiefe 12 cm. Darin stecken zwei Aixfoamplatten mit 40 mm und zwei mit 80 mm. Wandabstand 80 mm.


    Die Rahmen stehen auf dem Boden und sind nach oben mit Winkeln gegen Umfallen gesichert.


    Hier mal ein leerer Rahmen, schon fixiert.



    Hier die zwei 40er Platten, waagerecht montiert. Die Rahmen haben ein Innenmaß von 995 * 995 mm. Die Aixfoamplatten (1000*1000 mm ) halten nur durch die "Einspannung" wegen der 5 mm Untermaß.


    Hier mal die linkes Seite fertig bestückt. Die 80er Platten stehen senkrecht und halten auch nur durch die Materialspannung. Die Frequenzweichen der offen Schallwände liegen noch lose herum, wundert euch nicht, da bin ich noch nicht fertig.


    Und hier mal der Versuch, das ganze Kino zu knipsen:


    Nächstes Wochenende werde ich nur zum Aufräumen kommen, habe eine kleine Familienfeier und das Haus ist voll. Das Kino soll aber spielbereit sein. :opi:


    Nächste Aktion: Das Anbringen der Erstreflexionsabsorber an der Decke. Dann Messen der Nachhallzeiten und ggf. tunen der Absorberelemente gegen zu viel Hochtonabsorption.


    Danach ev. Reflektoren oder Diffusoren oberhalb der Absorber basteln und einbauen....


    LG


    Uwe

  • Hallo Roman,


    nein, ganz klassisch "zu Fuß": Grundriss massstabsgerecht auf ein großes Blatt Papier, darin die exakte Lage der drei Frontspeaker und die Hörposition eingetragen. Den Raum und die Lautsprecher dann an einer Aussenwand gespiegelt aufgezeichnet und die Spiegelschallquellen mit dem Hörplatz verbunden.


    Ist hier unter Pkt 5 gut erklärt. Zeichenmethode


    Zufällig passen die räumlichen Gegebenheiten mit den Reflexionspunkten ziemlich gut zueinander :)


    LG


    Uwe

  • Hallo Freunde,


    hier mal ein Vergleich der graphischen Ermittlung mit der Impulsantwort des leeren Raums:


    Hier ergeben sich die ersten Reflexionen bei 0,85 m und 1,65 m und 2,0 m.


    Die Impulsantwort lässt erkennen:


    Erstreflexionen bei 1,18 m und 1,64 m und 2.10 m.


    Insofern meine Interpretation richtig ist (?) , treffen die Werte bei 1,65 und 2,0 m ziemlich genau zu.


    Nur der erste Wert weicht ab, was mich fragen lässt, ob ich die Messung der Impulsantwort mit allen drei Frontspeakern machen müsste und nicht nur mit dem Center wie hier geschehen.


    LG


    Uwe

  • Ich glaube du hast einen Denkfehler, die verzögerten Impulse entsprechen nicht der Entfernung der Wand sondern der Gesamtverzögerung. Sprich wenn du das Dreieck zuende zeichnest (die Hypothenuse als Direktschall fehlt noch), sollte die gemessene Differenz des Impulses der Differenz von a+b zu c entsprechen.

    auch gewerblich als User "Speaker Base" unterwegs

  • Hallo Horst,


    das ist ja auch die Messung vom leeren Raum! Kein Wunder, dass da viele Reflexionen zu sehen sind.


    Auch Danke für den Hinweis, dass das millisec sind und nicht Meter, unglückliche Bezeichnung der Abszisse. ( Ganz rechts tauchen dann die ms auf :yoda: )


    Wenn ich die Millisekunden in Meter umrechne, komme ich auf:
    Die erste Reflexion tritt bei 1,18 ms = 40 cm - dafür habe ich keine Erklärung :think:
    Die zweite bei 1,64 ms= 56 cm - dafür habe ich keine Erklärung :think:
    Die dritte bei 2,1ms= 76 cm, das ist ziemlich sicher die Reflexion von der Wand hinter dem Center ,
    dessen Vorderseite steht ~38 cm vor der Wand.


    Gute Nacht!


    Uwe

  • Wie/wo stand denn das Messmic?


    Die 40cm könnte bspw die Kopfstütze in 20cm Abstand sein.
    Die 56cm irgendwas anderes in der Nähe des Mics (Armlehne, Fussteil,...)

    "A computer lets you make more mistakes faster than any other invention in human history, with the possible exceptions of handguns and tequila." - Mitch Ratcliffe

  • das ist ja auch die Messung vom leeren Raum! Kein Wunder, dass da viele Reflexionen zu sehen sind.


    Hab ja geschrieben dass du erst am machen bist :);) .
    Probier mal den Tipp von Icebaer und miss ohne Bestuhlung also Micro frei im Raum.
    Stell die Absorber, falls möglich, mal an den berechneten Punkten testweise auf und schau was sich ändert.


    lg Alpi

  • Wie/wo stand denn das Messmic?


    Die 40cm könnte bspw die Kopfstütze in 20cm Abstand sein.
    Die 56cm irgendwas anderes in der Nähe des Mics (Armlehne, Fussteil,...)


    Hallo Eisbär,


    Top-Hinweis, an so etwas habe ich ja gar nicht gedacht :sbier: . Könnte durchaus sein, habe meine Sessel bei der Messung zur Seite gerückt. Wie weit, weiß ich nicht mehr...


    Der Kuchen ist jetzt aber auch schon gegessen, die Absorber stehen ja bereits. Die werde ich nicht mehr hin- und herrrücken :big_smile:
    So viele Spielräume diese zu platzieren, habe ich ja auch gar nicht. Im Prinzip ist ja der Bereich zwischen Leinwand und Hörplatz mit Absorbern vollflächig belegt ( pro Seite 2 lfm poröse Absorber und 80 cm Resonatoren (meine offenen Schallwände ;) ).


    Jetzt kommt noch an die Decke eine 4qm große Absorberfläche ( Aixfoam 4 cm mit schwarzem Filz kaschiert).


    Dann werde ich nochmals die Impulsantwort messen und vergleichen.


    LG


    Uwe

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