Lords Entertainment Arena | im Bau....

  • Guten Abend,


    erstmal, ich hab oben einen meiner Beiträge unabsichtlich gelöscht, kann man den irgendwie wiederherstellen?


    Hier mal die aktualisierte V1.
    V2 mit dem Kino im anderen Raum versuch ich dann noch zu machen.


    Den Eingang zum Kino könnte ich entweder vorne an der Wand oder neben der ersten Sitzreihe machen. welche Option besser ist bin ich mir noch nicht im klaren.
    Erste Sitzreihe bis zur Leinwand sind jetzt mal geschätzte 2 Meter, ist nicht besonders viel, aber sollte reichen,




  • ... und die hintere Sitzreihe direkt an der Wand bekommt die (Bass-) Dröhnung.
    Eine ebene Wellenfront braucht schon einen gewissen Abstand und mit dem Erker habe ich meine Zweifel, dass ein DBA überhaupt funktioniert.

  • Da Du ja schon einen Beamer hast: probier das mal praktisch aus mit den 2m Sitzabstand.
    Ich persönlich würde mir komisch vorkommen 2m vor einer (Lein)Wand zu sitzen. Ich hab das selbst mal bei mir im Wohnzimmer ausprobiert wo ich eine 2,4m-LW habe - da kam ich mir irgendwie seltsam vor... IMHO gibt es abgesehen von der Relation Bildgröße<>Sitzabstand schon auch absolut einen Sitzabstand den man nicht unterschreiten sollte.
    Ist aber nur mein persönliches Empfinden. Sofern technisch möglich würde ich das wie gesagt einfach mal ausprobieren ob Dir das überhaupt gefällt so dicht.

  • Guten Abend, bin gerade über die emtwürfe gestossen. auf seite 1 wird vom sba abgeraten weil auch wegen dem raumverlust durch 60cm dämmung. wäre denn nicht die absorption mit plattenschwingerabsorbern mit weniger Raumverlust machbar? dann könnte ein sba realisiert werden und es wäre mehr Platz.


    Vg
    Cinebar

  • Eventuell wäre das theoretisch möglich. Die zu treffende Frequenz müsstest du halt erstmal berechnen und dann über den gesamten rückwärtigen Bereich erwischen.
    Versucht und umgesetzt hat sowas glaube ich noch niemand. Der Aufwand und die Kosten dürften auch in keinem Verhälnis stehen.

    Gruß


    kottan



    Wer schweigt stimmt nicht automatisch zu. Manchmal hat er nur keine Lust mit ... zu diskutieren.

  • Also ich habe so etwas während des Baus meines Kinos gemacht. Im Endeffekt habe ich zwar nen DBA gebaut und die ganzen Plattenresonatoren waren nur für die Absorption der ungewollten Moden der Mains gedacht, aber im Endeffekt haben die Absorber auch bei einem SBA perfekt gewirkt.
    Allerdings beträgt bei mir die Absorbertiefe immernoch 35cm. Die Messung ist in meinem Bauthread zu finden und diese ist nicht mit einem DSP korrigiert, also würde es problemlos noch glätter gehen (Klick Mich).. Finde, dass sich das Ergebnis für ein SBA sehen lassen kann.


    Aber ich gebe Kottan recht. Jeder Raum ist verschieden und somit liegen auch die Moden anders, was ggfs eine entsprechende Anpassung der Plattenresonatoren etc. bedingt.. Bei deinem Spezialraum würde ich mich aber nicht so weit aus dem Fenster lehen und behaupten, dass du das SBA vom Frequenzverlauf in den Griff bekommst. Dafür kann man den Raum viel zu schlecht "simulieren" und entsprechend die akustischen Massnahmen planen..

  • Ich finde es auch schade wie gepresst das in dem sonst großen Kellerraum aussieht. Wand raus und das Büro in den Erker. :byebye:
    Die Abtrennung der Räume erfolgt dann mit akustisch transparenter Wand. (Lochplatten) Damit hat sich dann das Bass und Raummodenproblem auch erledigt.
    Dort wo im ersten Bild die hellgrüne Linie eingezeichnet ist, wäre der Platz für diese Trennwand.


    Das mit dem Folienschwingern wäre jetzt nicht so ein riesen Problem. Wenn sie tiefer gebaut werden, dann haben sie allerdings auch bei niedrigeren Frequenzen eine bessere Wirkung. Alles war tiefer ist als 15 cm ist OK.,30 cm wäre perfekt, was man bei Usel ja gut sehen konnte. Auch leicht konisch wäre sehr gut, weil breitbandig. 20 - 30 Hz werden von Folienschwingern nicht mehr gut bedämpft. Das ist Sache vom DBA.

  • Hallo zusammen,


    Entschuldigt mein untertauchen, ich war leider sehr unter "Wasser", das Thema Heimkino war irgendwie nicht mehr sooo aktuell und dringend.

    Auch weil Heimarbeit mit 2 Kindern irgendwie doch nicht wie Urlaub ist....

    Nun aber gehen die Überlegungen gehen weiter.


    Da ja doch von vielen der Einwand kam das die Wand weg muss und ich es bereuen werde, war ich auch nicht so ungeduldig und hab einfach losgelegt.

    Beim Thema Leinwand Tuch bin ich dann zufällig in der JVC Bedienungsanleitung über den Mindestabstand beim 265cm Breit gestolpert, tja und da ich meinen Beamer nicht im Garten vergraben will und einem kurzen Google intermezzo bzgl. Weitwinkel Vorsatzlinse / neue Leinwand nur kleiner und Schalldurchlässig usw. muss jetzt wohl doch die Wand dran glauben.


    Das sollte mit Abstand die günstigste Variante sein.


    Da es natürlich in Zeiten von Corona nicht mehr ganz so einfach ist das heimische Büro mal kurz für Monate stillzulegen, muss die Planung passen und schon recht weit fortgeschritten sein, bevor der Hammer fällt.


    Aktuell häufen sich die Fragen bzgl. Aufbau Baffle Wall und des Absorbers im hinteren Ende.

    Aber auch was das Verkleiden der Wände und der Decke angeht.


    zu den Bildern:

    Baffle Wall links und rechts etwas angewinkelt, ich weiß nicht genau ob das wirklich nötig ist.

    meine Lautsprecher sind etwas kleiner als die im Sketchup, daher bin ich locker innerhalb des Rahmens der Leinwand.

    Subs würde ich im Zuge der Bafflewall gleich mitbauen, hab mir bereits ein paar Datenblätter usw. angeschaut.


    Leider gehen beide Türen nach innen auf, bei der rechten wenn man Richtung Leinwand blicken würde kann ich leider nichts machen.

    Die andere kann ich glaube ich umdrehen und nach außen aufgehen lassen, ist ein Stahlblech Rahmen, da kann ich den Beschlag denk ich leicht ändern.

    Eine neue Tür brauch ich ja Richtung neuem Büro, hier würde ich vom Gefühl her sagen das es besser ist das die nicht auch noch ins Kino rein aufgeht.

    Andererseits ist ein geschlossene ebene Fläche vielleicht besser als ein Nische die 40cm tief ist.


    Die Rückwärtige Wand wäre jetzt mal geplant 40cm dick und voll mit Rockwool Sonorock oder ähnlichem.

    Vorderseite habe ich gelesen das es am besten wäre alles mit Rahmen und Akkustikstoff zu bespannen.

    Rückseite muss ich wohl irgendwas hinschrauben, will ja nicht den ganzen Tag Steinwolle beim arbeiten einatmen.

    Beamer kommt dann in diese Wand rein, unterm Beamer im Büro wird dann Serverrack und das Equipment Platz finden.


    Bzgl. Wand und Decke, hab ich viele Bilder geschaut aber ich bin noch unschlüssig was man von den vielen Möglichkeiten den wirklich machen sollte oder muss.

    Deckensegel, Deckendiffusor, Wand voll mit Rahmen Akkustikstoff und darunter Absorber/Diffusoren.

    Ich bin mir da noch nicht ganz im klaren was optische "Verschönerung" und das wirklich eine Verbesserung bringt.




    Gruß

    Florian


  • Guten Morgen Florian,


    alles zu seiner Zeit:)


    Dein neuer Entwurf ist meines Erachtens so ziemlich das beste, was du aus der Kombination beider Räume rausholen kannst.

    Wenn du die Rückwand als schalldurchlässigen Absorber planst, dann wirkt dieser an der Stelle schon ordentlich. Er muss nur an beiden Seiten "offen" sein.

    Du kannst die Pakete ja in dicken Unkrautflies einpacken und auf der Seite im Arbeitszimmer auch Stoffrahmen oder ähnliches anbringen.

  • Nabend die Herrschaften,


    CrownK2

    Danke für die Rückmeldung,

    Ok einpacken in Folie usw. ist erlaubt.

    Wie siehts mit Akkustikstoff bespannten Lochplatten(Rigibs oder Multiplex) aus?




    Ich habe heute einige der Threads hier im Forum durchgeackert um mich etwas weiterzubilden.

    Wohin nun die Diffusoren und die Absorber kommen sollen habe ich denk ich verstanden, habe auch schon einige Bau-Threads angeschaut wie die Kollegen hier das so gehandhabt haben.


    Bin noch etwas hin und her gerissen ob ich wirklich Diffusoren selbst bauen will, aber wenn ich dir Preise der Shops so sehe die ich ergoogelt habe, dann bleibt mir wohl keine andere Wahl.


    Einen Rat/Tip bzgl. Lautsprecher würde ich noch benötigen.

    Geplant und als sinnvoll sehe ich eine 7.1.4 Aufstellung.


    Aktuell habe ich ja noch 4 x Elac FS207.2, den Center und die 2 Regal Lautsprecher hier rumstehen.

    Sind diese zum Einbau in der Bafflewall geeignet?

    Oder würdet ihr alles verkaufen und "neu" anfangen?


    Den SVS PB12-Plus (alte Downfire Ausführung) werde ich wohl verkaufen (im Wohnzimmer ist kein Platz für das Ungetüm) und die neuen Subs müssen ja auf jeden Fall gleich mit gebaut werden.


    Was haltet ihr von alten Kino Lautsprechern?

    Aktuelles Beispiel KCS-SR10 und KCS S-1200 oder ähnliches von JBL.

    Oder ist das zu viel für den kleinen Raum?


    Gruß

  • Was haltet ihr von alten Kino Lautsprechern?

    Aktuelles Beispiel KCS-SR10 und KCS S-1200 oder ähnliches von JBL.

    Von der Kombination bin ich total begeistert.
    Allerdings sind die KCS S-1200 gebraucht überaus schwierig zu bekommen.

    Schau gerne mal nach den etwas größeren JBL 3678 oder baugleiche KCS-Modelle.
    Diese sind gebraucht regelmäßig verfügbar.




    Oder ist das zu viel für den kleinen Raum?

    Das ist zwar immer mal wieder zu lesen, vielfach von Leuten, die eine derartige Kombination in kleinen Räumen noch nicht gehört haben.
    Ich habe einen 20 m²-Raum und darin funktionieren diese Lautsprecher tadellos - sowohl die KCS S-1200 als auch die JBL3678.

    Mir persönlich sagen die JBL sogar noch mehr zu.

  • George Lucas

    Danke für die Rückmeldung, deinen Test der KCS habe ich bereits verschlungen.


    Bzgl. der Verkleidung der Rückwand auf der Büro Seite, würde sowas funktionieren und vielleicht sogar helfen?

    https://trikustik.at/wp-conten…_DB-Mikro_R29D12STHS1.pdf


    oder etwas größere Löcher?

    https://trikustik.at/wp-conten…ekt_LOCH_2019_Ansicht.pdf

  • Die Löcher sollten schon so dimensioniert sein und die nötige Anzahl und Abstände zueinander, dass so bis etwa 100Hz alles hindurch kann.

  • Also mein Ziel muss es doch sein, falls ich alles richtig verstanden habe, das ich die maximale Absorption /Dämpfung auf der Rückwand im Tiefton bereich bekomme.

    Wenn ich mir das Datenblatt von denen mit Lochplatte ansehen erreichen die mit 18cm Dämmung und 2 cm Luftspalte eine sehr gute Dämpfung im niedrigen Frequenzbereich:


    Verglichen mit dem hier:


    und jetzt mal angenommen ich montiere auf beiden Seiten der Wand diese Platten, sollte sich der Effekt doch verstärken weil die Reflexionen aus dem Büro nochmal so start gedämpft werden.


    Ich hab jetzt mal angefragt was die Platten kosten.

    Vielleicht gibts ja hier jemanden der das auch berechnen kann wie das wirklich am Ende funktionieren könnte.

  • Damit ich mal was produktives gemacht habe ist heute folgendes passiert:

    • das Lager meiner Frau im Keller wurde aufgelöst (gut das die schon wieder Arbeiten muss....)
    • Laminat vom Vorbesitzer habe ich rausgerissen
    • Elektrische Fussbodenheizung ist bestellt (7m² fürs Büro und 8m² fürs Heimkino)
    • Fussboden fürs Büro ist bestellt (bzw. seit Sonntag)
    • Subwoofer sind bestellt (3-4 Wochen Lieferzeit)

    Wenn die FBH da ist kann ich die schonmal verlegen und verspachteln und dann den neuen Parkett fürs Büro verkleben.


    Die Schwingungsdämpfer für die Wände und Decken bekomme ich hoffentlich auch bald und dann kann ich alles nötige für die Rückwand im Baumarkt abholen und loslegen.

    Die Firma die die Holzplatten "akustisch" aktiviert wird mir hoffentlich morgen ein Angebot für die paar Platten für die Zwischenwand schicken.


    Aktuell überlege ich welchen Boden ich im Heimkino legen soll.

    Mit der FBH brauchts jetzt eigentlich keinen Teppich mehr, viele hier raten ja davon ab.


    Ein dunkler Parkettboden würde denk ich recht gut aussehen.

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