KEINE ZEIT ZU STERBEN - James Bond Nr. 25 verschoben auf April 2021!

  • George Lucas

    Hat den Titel des Themas von „NO TIME TO DIE - James Bond Nr. 25“ zu „KEINE ZEIT ZU STERBEN - James Bond Nr. 25“ geändert.
  • Verschoben!


    Heute gab der deutsche Verleih bekannt, dass NO TIME TO DIE auf April 2021 verschoben wird.


    Das überraschte viele Journalisten und zahlreiche Kinobetreiber gleichermaßen, da der Verleiher noch am Vormittag die Pressemapppe versendet hat.

    Darin steht unter anderem, dass zum offiziellen Global James Bond Day am 5. Oktober 2020 bekannt gegeben wird, dass der Vorverkauf für den Kinostart im November am 29. Oktober beginnt.


    Mit dieser Verschiebung des Starttermins sehen viele Kinobetreiber, dass massive Umsatzeinbußen auf sie zukommen, da Bond und TOD AUF DEM NIL die einzigen Blockbuster sind, die in diesem Jahr noch starten sollten.

    So bleibt es bei TOD AUF DEM Nil im Dezember.


    Damit geht ein katastrophales Kinojahr zu Ende.

  • George Lucas

    Hat den Titel des Themas von „KEINE ZEIT ZU STERBEN - James Bond Nr. 25“ zu „KEINE ZEIT ZU STERBEN - James Bond Nr. 25 verschoben auf April 2021!“ geändert.
  • In Spanien äußert sich die Regierung zu dem totalen Lockdown in Madrid, von dem auch Kinos betroffen sind. Da heißt es, dass die Lage bereits gut unter Kontrolle war, aber weil sich zahlreiche Menschen nicht an die Hygieneverordnung gehalten haben, kam es dort zur zweiten Welle.


    Hier beobachte ich dasselbe von vermeintlich Freiheitsliebenden, Egoisten, die meinen, sich nicht an die Vorgaben halten zu müssen. Überfüllte Bars, Restaurants und Szeneviertel kann ich hier täglich beobachten. Nur 1/3 aller Kontaktangaben in Restaurants sind vollständig oder korrekt. Eine Nachverfolgung ist schwierig, und das bei Menschen, die oftmals ihre Daten bereitwillig rausgeben, um im Supermarkt ein paar Cent Rabatt zu bekommen. Geht es aber darum, zu erfahren ob man selbst infiziert ist, tun sich viele schwer, private Angaben zu hinterlassen. Ich möchte schon wissen, ob ich infiziert bin, um andere Menschen nicht anzustecken.


    Das bringt mich zu Bond. Der Film ist nun das vierte Mal verschoben worden. Darunter leiden nicht nur Fans, Filmemacher und Kinobetreiber, sondern auch die anhängige Industrie. Merchandising kostet viel Lizenzgebühren. Die Unternehmen kriegen aktuell kaum etwas dafür, weil der Film nicht zu sehen ist.


    Ob im April nächsten Jahres der Film dann den gewünschten Erfolg bringt, sehe ich jetzt noch nicht.

  • Das ist solange in Ordnung, wie man sich trotz anderer Meinung an die geltenden Regeln hält und so zumindest ohne Absicht damit hilft, Menschen zu schützen und die Ausbreitung der (hier passt‘s IMO) „Corona-Scheisse“ zu verlangsamen / zu vermeiden. Nerviger finde ich die zur Zeit wachsende (scheiss) Ignoranz, zu der Corona bei uns führt.


    Bei uns im Kino auf dem Dorf ist derzeit nicht viel los, da sind Abstände und weitere Regeln gut umsetzbar. Das wäre auch bei einer Bondpremiere so. In der Stadt würde ich wohl auf Kinobesuche verzichten, wobei ich eh ungern in diese überfüllten Kinopaläste fahre.

  • Ganz verhindern lässt sich diese Thematik hier nicht, weil die Produzenten über ihre Sozial-Media-Kanäle verkündet haben, dass der Grund der erneuten Verschiebung die Corona-Pandemie ist.


    Die Produzenten haben meiner Meinung nach große Angst, dass der Film im Kino zum jetzigen Zeitpunkt "floppt". Er schlicht und ergreifend zu wenig Geld einspielt. Weltweit sind zahlreiche Kinos geschlossen ob der Corona-Pandemie. Daher hoffen sie auf bessere Bedingungen im nächsten Jahr - wie so viele andere Filmhersteller derzeit auch.

  • Ich dachte TENET lief ganz gut. Habe aber keine genauen Zahlen.
    Die Frage ist doch wieviele Kinos noch übrig sind, wenn die Filme dann wirklich laufen, und ob dann mehr eingespielt wird. Zumal die Filmdichte dann auch sehr groß wird in den noch existierenden Kinos. Viele gehen doch auch nicht dreimal die Woche ins Kino um alle Filme zu sehen. Ist irgendwie eine Milchmädchenrechnung.
    Grüße Tom

  • Nach der Verschiebung des Starttermins von "NO TIME TO DIE" kündigte die größte Kinokette in Großbritannien (CINEWORLD) an, alle seine Lichtspielhäuser ab kommender Woche zu schließen. Ob temporär oder für immer wird man sehen. Gleichzeitig erklärt die zweitgrößte Kinokette der USA (REGAL), seine 543 Lichtspielhäuser ebenfalls zu schließen. Das macht in den USA rund 7000 Leinwände aus. Medienberichten zufolge geschieht auch diese Schließung ab nächste Woche.

    Als Grund wurde in beiden Fällen angegeben, dass die Starttermin-Verschiebung von James Bond Schuld sei.
    Ohne James Bond rechnen beide Unternehmen offenbar nicht damit, kostendeckend arbeiten zu können.
    CINEWORLD berichtete von einem Verlust in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr 2020.

    Vor diesem Hintergrund scheint zunehmend unklarer, ob Disneys SOUL im November, WODER WOMAN 1984 und DUNE im Dezember in diesem Jahr tatsächlich noch im Kino starten. Es gibt wohl schon Überlegungen, auch diese Filme zu verschieben.

    Ob sich die die Verleiher mit den Verschiebungen einen großen Gefallen tun, bleibt abzuwarten. Wenn im nächsten Jahr plötzlich haufenweise so genannte "Blockbuster" in die Kinos kommen sollten, werden die Zuschauer kaum alle zwei Wochen ins Kino gehen. Darüber hinaus haben die Verleiher aktuell laufende Kosten in zahlreichen Ländern, die auch beglichen werden wollen.


    Für die hiesigen Kinos ist diese Entwicklung eine Katastrophe.

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