Game of Thrones

  • fast 3x beim ersten Teil eingeschlafen, aber geschafft. Teil 2 und 3 dagegen waren um Welten besser und haben mich sofort gefesselt.

    Heißt "Teil" Episode oder Staffel.....:?:


    3 x in einer Stunde einzuschlafen würde ich dann nämlich anders interpretieren als 3 x während 10 Episoden.....:!:


    Ich tue mir auch schwer Serien zu schauen......und vor allem solche bei denen ich von Anfang an weiß, dass ich 70 oder 80 Episoden schauen muss.


    Bei The Walking Dead habe ich nach 2 oder 3 Epsioden von Staffel 2 aufgehört.


    Wenn ich bei Sky mal in GoT gezappt habe, dann hatte ich immer so eine Art B-Movie-Feeling. Als ich das mal im HiFi-Forum geäußert habe, habe ich richtig fett verbal auf die Mütze bekommen.......:big_smile:


    Ich hatte mal Staffel 1 - 7 von Sky auf Festplatte, habe das aber wieder gelöscht.


    Die Blu-rays sind ja auch bei Videobuster verfügbar.


    Am Wochenende habe ich mal wieder eine Serie anfgefangen:


    His Dark Materials


    Das hatte ich auch schon von Sky vollständig auf Festplatte.


    Die Blu-ray hat ca. die 3,5 bis 4-fache Datenmenge pro Episode im Vergleich zur Sky-Aufnahme. Das sieht man auch.


    Ich habe Samstag und Sonntag 3 Episoden geschaut und denke mal ich werde bis Sonntag mit den 8 Episoden durch sein.


    ...und dann noch mal "Der goldene Kompass" zum Vergleich.

  • Tja......jeder hat da halt ein anderes Medien-Konsum-Verhalten.


    Mein Konsum liegt bei ca. 85/15% TV/Filme, wobei ich über TV/VU+ keine Filme schaue.


    In Heimkinoforen sind ja durchaus die "(Privat)-TV-Hater" recht häufig zu finden, ich schaue mir am Abend nach einem langen Arbeits- und Trainigstag zum "runter kommen" lieber Nachrichten/Dokus, Info-Sendungen, etc. an.


    ....und wenn was langweiliges oder Werbung kommt, dann zappt man halt mal....:!:


    Das ist jetzt aber zu viel OT.....:sbier:

  • Unter der Woche sind bei uns Serien dran (momentan Luther und Strike back), am Wochenende dann Filme.

    Luther das gleiche Spiel.

    Ersten 2, 3 Folgen gefielen, dann wurde es schnell stereotyp und langweilig.

    Serie beginnt, der Mord passiert, 10 Minuten später haben die Ermittler bereits Erkenntnisse, wo nur der Geier weiß woher diese stammen.


    Aber das ist eben ein Grundsatz Thema es gibt da nur, man mag es oder nicht.

    Mag man so eine Serie mag man sehr sehr viele.

    Mag man sowas nicht wirklich, mag man sehr wenige.

  • Mitunter werden unter Serien ziemlich verschiedene Konzepte zusammengefasst. Allgemein kann man unter Serie eine Abfolge von Filmen, die i.d.R. maximal eine Stunde lang sind, und innerhalb Rahmenhandlung mit den gleichen Protagonisten (i.d.R. auch gleichen Schauspielern) statt finden. Manchmal gibt es eine fortlaufende Rahmenhandlung, meistens jedoch handelt es sich bei den Folgen um abgeschlossene Geschichten. Vielfach gibt es noch einen so genannten Pilotfilm, in dem die Charaktere vorgestellt und ihre Rollen zugewiesen bekommen.


    Ob man sich dann für eine solche Serie entscheidet, bzw. sie sich ansieht, ist in der Tat eher Geschmackssache. Der Charme ist, dass man eine Story in relativ kurzer Zeit "abgefrühstückt" hat, was ich jetzt nicht despektierlich meine, und somit auch recht leicht zu konsumieren ist. Der Nachteil wiederum ist, dass es keine fortlaufende Erzählung gibt, keinen Höhepunkt auf den die Serie zuarbeitet und eine Weiterentwicklung der Charaktere findet auch nicht statt.

    Natürlich gibt es dahingehend Ausnahmen.


    Mir persönlich sagen solche Serien in den wenigsten Fällen zu, wobei sich auch mein Geschmack geändert hat. Früher (in den 70ern und 80ern) habe ich einige Serien geradezu verschlungen, allerdings gab es "früher" auch keine Serie (zumindest ist mir keine bekannt), die eine fortlaufende Geschichte erzählt hatte, jedenfalls keine die auf ein Ende zuarbeitete.


    Mit dem Aufkommen von Serien, die auf ein Ende zugearbeitet haben (mal egal in wievielen Folgen/Staffeln), änderte sich m.M.n. auch der Charakter von Serien. Hier handelt es sich um eine Story die ein definiertes Ende hat, und die gesamte Serie ist darauf ausgelegt. Irgendwo weiter oben sagte Jemand - ich glaube, es war der Michael - es ist ein Spielfilm mit einer Länge von 70 Stunden. Eigentlich kann man dies eher nicht als Serie bezeichnen (auch wenn es, streng genommen, eine Serie aufeinanderfolgender Episoden ist).


    Wenn ich mich noch richtig entsinne, war es "Lost", die eine solche Form der Serien populär gemacht hatte.


    Der Nachteil solcher Serien (um bei dem Begriff zu bleiben) ist, man kann schlecht "reinzappen" (das sollte man wirklich besser lassen) und auch schlecht mittendrin einsteigen, da einem wesentlich Inhalte fehlen. Eine solche Serie sollte schon von Anfang an gesehen werden, um im Thema zu bleiben. Das ist praktisch genauso, als wenn man sich 5 Minunten eines Films rauspickt - wenn man Pech hat, auch noch die langweiligsten Minuten erwischt - und danach entscheidet, ob er einem gefällt oder nicht.

    Der Vorteil (für diejenigen die es mögen) ist ein hohe Identifikation mit den Protagonisten. Man ist gespannt darauf, was als nächstes passiert... man leidet und freut sich auch mit den Protagonisten und es entsteht mitunter auch sowas wie eine Fangemeinde für einzelne Charaktere/Darsteller.


    Für Fans einer solchen Serie kann die nicht lang genug sein. Wenn ich eine solche Serie verfolge, dann am liebsten wenn die Serie komplett vorliegt, so dass ich selbst entscheiden kann wann ich weiter schaue.


    Ich vergesse nie, wie unser Sohn uns zu Weihnachten die erste Staffel von "Breaking Bad" geschenkt hatte, wir diese Staffel am ersten Weihnachtstag durch hatten und ich erst am nächsten Werktag zum großen Planeten fahren und den Rest kaufen konnte... schrecklich :rofl:

    Übrigens... für mich ebenfalls eine Serie, die ebenfalls das Kriterium "the best ever" erfüllt.


    Ich freue mich immer wieder, wenn eine solche Serie neu aufkommt. Der Nachteil ist dann oft, dass man bis zur nächsten Episode i.d.R. eine Woche warten muss, oder gar ein Jahr bis zu nächsten Staffel :waaaht:

    Leider gibt es nach meinem Geschmack - wobei ich ein Fan von SciFi oder Fantasy bin - nicht viele Serien die ein solches Potenzial haben. Bei Star Trek Picard, bzw. -Discovery dachte ich das zunächst... bis auch dort dann die üblichen "Cowboys" in der Serie auftauchten und die Story zunehmend verflachte... ich hatte sie dann nicht mehr weiter verfolgt.

    Ein positives Beispiel in jüngster Zeit ist für mich "The Expanse", wo ich mich zurzeit leider auch von Woche zu Woche durchwarte .


    Ein weiterer Aspekt einer solchen Serie ist auch der Wiederholfaktor. Was GoT betrifft, habe ich diese Serie mindestens schon sechs mal gesehen (ich glaube, ich erwähnte es bereits) und sie bietet dann jeweils über Wochen einen gleichbleibend hohen Unterhaltungsfaktor... bis sie dann auch wieder zum Abschluss kommt.


    Abschließend: Meiner Ansicht nach haben nur wenige Serien das Potenzial wie GoT. Spannend, hoher Identifikationsfaktor was die Protagonisten betrifft, intelligent und logisch in Aufbau und Handlung, mit einem schlüssigen Abschluss versehen (ok, bei GoT auch wiederum Ansichtssache).


    "Chernobyl" ist eine solche Serie, leider viel zu kurz, was aber die Story so hergibt

    "Band of Brothers" (genauso wie sein Pendant "The Pacific") ist eine solche Serie, ebenfalls eine "Miniserie"

    "Lost" ist ebenfalls eine solche Serie und für SciFi-Fans gehört auch "Battlestar Galactica" dazu

    Für die Krimi- und Action-Fans empfiehlt sich auf jeden Fall "Breaking Bad"

    Ich finde auch, dass die beiden Serien "House of Cards" (bis auf die letzte Staffel, die aus bekannten Gründen leider ohne Frank "Francis" Underwood auskommen musste) sowie "The West Wing" ebenfalls diese Kriterien erfüllt.

    Natürlich kann die Liste nicht vollständig sein, das würde auch den Rahmen sprengen.


    Was ich hier ausdrücklich rausgenommen habe ist "The Walking Dead", aber auch darüber könnte man lange Abhandlungen schreiben...

  • @HdR:

    Ich habe es auch 3x probiert und dann Jahre nicht. Jetzt vor Kurzem wieder fast 3x beim ersten Teil eingeschlafen, aber geschafft. Teil 2 und 3 dagegen waren um Welten besser und haben mich sofort gefesselt. Wenn ihr den ersten durchstanden habt, schaut weiter :big_smile:

    .... das muss auch nicht unbedingt am Film selbst liegen, sondern an einer gewissen "Einarbeitungszeit". War bei mi jedenfalls so - als jemand vollkommen ohne Fantasy-Vorbildung.

    Ich konnte lange mit HdR nichts anfangen (Buch immer wieder nach 50 Seiten abgebrochen) und fand auch im Kino den ersten Teil ziemlich langweilig.

    Dann doch irgendwie mit meiner Frau an die Bücher und in den zweiten Teil "geraten" ... und da hat es mich/uns langsam gepackt.

    Und ich fand den ersten Teil plötzlich überhaupt nicht mehr langweilig.

    Ist ein wenig wie Bibel: Man muss erstmal "reinkommen" und Flow und Perspektive entwickeln - kann man nicht so lesen wie andere Bücher. :byebye:


    Luther das gleiche Spiel.

    Ersten 2, 3 Folgen gefielen, dann wurde es schnell stereotyp und langweilig.

    Serie beginnt, der Mord passiert, 10 Minuten später haben die Ermittler bereits Erkenntnisse, wo nur der Geier weiß woher diese stammen.

    ...

    Mir scheint, wir ticken diesbzgl. ziemlich ähnlich.:sbier:

  • ...

    Wenn ich mich noch richtig entsinne, war es "Lost", die eine solche Form der Serien populär gemacht hatte.

    ...

    Babylon 5 etwa 10 Jahre früher. Die war auf 5 ausgelegt wurde dann auf 4 gekürzt und dann noch mal auf 5 aufgeblasen. Das merkt man auch.

    Aber war damals glaube ich eine der ersten (an die ich mich erinnern kann).


    Aber Lost sprach glaube ich ein breiteres Publikum an.


    Zu GoT:

    Habe bis zur 6ten Staffel immer vor der neuen Staffel die vorigen angeschaut, also somit die 1te 8mal, die 2te 7mal, unsw... teil auch in O Ton.

    Und ich war/bin noch immer über die letzte Staffel verärgert/enttäuscht.

    Weil für mich einfach zu viele, in den vorherigen Staffeln nicht so extrem, auffallende Unstimmigkeiten passieren.


    mfg

  • Babylon 5 etwa 10 Jahre früher. Die war auf 5 ausgelegt wurde dann auf 4 gekürzt und dann noch mal auf 5 aufgeblasen. Das merkt man auch.

    Ja, das dürfte der erste große Serienepos gewesen sein. "Star Trek Deep Space Nine" hat das Konzept ab der dritten Staffel dann übernommen. Also eine fortlaufende Geschichte über mehrere Staffeln mit einem richtigen Ende.


    Was mir im Vergleich zu den älteren Serien auffällt, ist, dass die Dichte deutlich höher ist. "Game of Thrones" ist erzählerisch extrem dicht gepackt. Man kann kaum eine Folge auslassen ohne dass man etwas verpasst. Ist ja auch kein Wunder, langlaufende Geschichten wurden früher in >100 Folgen erzählt. Die Staffeln sind heute meist deutlich kürzer (früher waren >20 Folgen normal), die Folgen dafür etwas länger (fast 1 h statt 45 Min). Das hat aus meiner Sicht Vor- und Nachteile. Es sind weniger Kernschrottfolgen dabei, dafür muss man aber auch bei jeder Folge wirklich wach sein und sie quasi wie einen Film konsumieren. Nebenbei schauen beim Kochen oder Basteln ist nicht mehr. :zwinker2:

  • Und ich war/bin noch immer über die letzte Staffel verärgert/enttäuscht.

    Weil für mich einfach zu viele, in den vorherigen Staffeln nicht so extrem, auffallende Unstimmigkeiten passieren.

    Da ist was dran... ich hatte beim letzten Mal explizit darauf geachtet, was ich selbst immer bei der 8. Staffel kritisiert habe. Ich muss sagen, bei aller berechtigten Kritik bez. zusammengeraffter und teilweise unlogischer Handlung bleibt eigentlich nur noch die letzte Folge, die in meinen Augen wirklich "unmöglich" erscheint, weil sie teilw. auch der Serie "unwürdig" erscheint... weniger wegen der Inhalte und dem Fazit, sondern weil sie einfach nur schlecht gemacht ist... ganz im Gegenteil zum Rest der Serie... nach der ich mir wünsche, dass es bald mehr in dieser Art gibt.

  • Wenn ich mich noch richtig entsinne, war es "Lost", die eine solche Form der Serien populär gemacht hatte

    Die Voraussetzungen dafür waren erst gegeben, als es Pay-TV gab, die die Episoden mehrfach bzw. zeitlich versetzt ausstrahlen konnten.

    Zuvor wäre dieses Konzept der stetige Tod einer Serie gewesen, denn wenn man als Zuschauer die eine oder andere Folge versäumt hatte und nicht nachholen konnte, war man draußen und für die Serie als Zuschauer verloren. So wären zwangsläufig und ungeachtet der Qualität die Zuschauerzahlen kontinuierlich eingebrochen.

    Und jetzt im Streaming, wo alle Folgen permanent verfügbar sind, ist dieser Aspekt natürlich völlig hinfällig.

  • Was hat Dich da gestört? Ich war mit der letzten Folge sehr zufrieden (handlungstechnisch).

    Um nur die Dinge zu nennen, die mir spontan einfallen... für eine genauere Analyse müsste ich nochmal reinsehen

  • wobix ja, beides lässt sich so erklären und ich will es auch nicht überziehen... das waren halt die Dinge, die mich gestört hatten... es ist auch der Gesamteindruck, den ich von der letzten Folge im Vergleich zum Rest der Serie hatte... jedes Detail war bis dahin durchdacht und logisch begründet, im letzten Teil wurde m.E. geschlampt


    Egal... dennoch für mich immer noch das Beste, was es je an TV-Produktionen gegeben hat und absolut würdig, in einem Heimkino zu laufen

  • es ist auch der Gesamteindruck, den ich von der letzten Folge im Vergleich zum Rest der Serie hatte... jedes Detail war bis dahin durchdacht und logisch begründet, im letzten Teil wurde m.E. geschlampt


    Egal... dennoch für mich immer noch das Beste, was es je an TV-Produktionen gegeben hat und absolut würdig, in einem Heimkino zu laufen

    100% Agree, sonst hätte ich es auch nicht so oft geguckt.

    Wenn man sich mit der Geschichte von Westeros und Essos auseinander setzt, merkt man, dass GRRM eine Welt bis in die letzte Ecke der Kontinente geschaffen hat, selbst der Stalljunge am anderen Ende der Welt hat eine Geschichte und Eltern mit einer Geschichte und deren Eltern......, dann hat GRRM "einfach" nur noch eine geile Geschichte in diese perfekt durchdachte Welt gelegt.

    Ich habe grob überschlagen bestimmt 150-200 Stunden in dem GoT Fandom Wiki verbracht, es ist einfach so interessant mehr zu den Hintergründen zu erfahren.

    Ich wollte auch immer schon mal Bücher wie "Westeros: Die Welt von Eis und Feuer" lesen, um noch mehr Hintergrundwissen zu bekommen, aber ich bin einfach keine Leseratte wenn es um Bücher geht.


    Ein großer Punkt der mich an der 8. Staffel beim 2. Mal gucken auch noch gestört hat war:

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